Parkhaus-Wirbel bei DEL-Krimi

Eishockey-Fans verpassen Overtime zwischen München und Augsburg

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Freitag, 05. April 2019

Quelle: picture alliance

Mit 101:12 Spielminuten war die Partie zwischen dem EHC Red Bull München und den Augsburger Panthern das siebtlängste Spiel in der DEL-Geschichte. Dumm nur, dass das nahe gelegene Parkhaus darauf nicht eingerichtet war, viele Fans frühzeitig ihr Auto umparken mussten und dadurch den entscheidenden Treffer verpassten.

Ein episches Playoff-Spiel mit dem Siegtor des EHC in der dritten Verlängerung kurz vor Mitternacht. Mark Voakes traf zum 2:1 (0:0, 0:0, 1:1) und brachte seine Münchner damit in der Playoff-Serie in Front. Sicherlich ein tolles Erlebnis für die Fans in der Arena - falls sie diesen Treffer denn miterleben konnten.

Die um 19.30 Uhr gestartete Partie im Halbfinale hatte schon in der Anfangsphase eine Kuriosität zu bieten: Nach 14 Spielminuten musste das Spiel wegen eines großen Lochs im Eis unterbrochen werden. Daraufhin entschieden die Offiziellen, die Drittelpause vor zu ziehen und schickten beide Teams in die Kabinen. Das zweite Drittel dauerte dadurch 26 Minuten. Nach 1:1 in der regulären Spielzeit verstrichen zwei Verlängerungen ohne Tor und damit auch sehr viel Zeit.

Um 23.40 Uhr warnte der EHC via Twitter und Hallensprecher die Zuschauer, dass sich das nahe gelegene Parkhaus in der BMW-Welt nicht "im Playoff-Modus befinde" - und daher um Mitternacht schließe.

Zahlreiche Gästefans und auch Zuschauer auf der Haupttribüne und Gegengerade verließen das Stadion und verpassten damit Voakes´ Siegtreffer um 23.53 Uhr - als die Arena bereits deutlich leerer war. 

 

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