Schockmoment in Monaco

Streckenposten beinahe von Formel-1-Auto überfahren

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Montag, 27. Mai 2019

Quelle: picture alliance / HOCH ZWEI

Abseits der TV-Kameras kommt es beim Großen Preis von Monaco beinahe zu einer Tragödie. Während des Rennens laufen zwei Streckenposten auf der Straße, werden beinahe von Sergio Perez erfasst.

Auf keiner anderen Strecke ist es so eng, so gefährlich wie beim Straßenrennen in Monaco. Nur wenige Zentimeter trennen die Boliden teilweise von der Streckenbegrenzung. Die Fahrer müssen jederzeit 100-Prozent konzentriert sein!

Doch nicht nur die Fahrer ist Monaco ein gefährliches Pflaster. Auch die Streckenposten müssen voll auf der Höhe sein. Am Sonntag ging das allerdings fast schief …

Beinahe-Tragödie abseits der Kameras

Während der Saftey-Car-Phase in Runde 11 kommt Sergio Perez zum Reifenwechsel an die Box. Als der Mexikaner die Boxenausfahrt passiert, wieder auf rund 150-160 km/h beschleunigt, laufen plötzlich zwei Streckenposten über die Rennstrecke. Einer kann sich per Sprint grade noch nach rechts auf die andere Seiten retten, der andere bleibt grade noch rechtzeitig stehen. Nur ganz knapp verfehlt das Force-India-Auto die Beiden.

Völlig entgeistert funkt Perez an die Box: „Was ist mit diesen Marshalls los? Ich hätte sie beinahe getötet.“

Perez selbst stellt dann nach dem Rennen ein Video von der Szene, die sich abseits der TV-Kameras zugetragen hatte, online.

Er schreibt: „Ich bin einfach nur froh, dass wir alle gesund nach Hause gehen können. Für die Sicherheit der Marshalls hoffe ich, dass so etwas nie wieder passiert.

Der Weltverband FIA untersucht nun gemeinsam mit dem Veranstalter die Szene. Warum die Streckenposten sich auf der Strecke befanden, ist nicht bekannt. Eigentlich gehören sie zu den Besten ihres Fachs, werden teilweise sogar auf anderen Strecken eingesetzt.

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