Berliner Verein holt Bodyguard für Schiedsrichter

Nach Gewalt-Exzessen: Erster Klub ergreift Sicherheitsmaßnahmen

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Oktober 2019

Quelle: picture alliance (Symbolbild)

Ein Berliner Fußballverein hat genug vom Reden und handelt! Nach den erneuten Gewalt-Angriffen auf Schiedsrichter hat der Klub nun Sicherheitsleute für Schiedsrichter eingestellt.

Nachdem zuletzt immer wieder teils heftige Attacken gegen Schiedsrichter auf dem Fußballplatz an die Öffentlichkeit kamen, nimmt der Friedenauer TSC die Sicherheit der Unparteiischen nun in die eigene Hand! Der Landesligist gab bekannt, dass man zukünftig eine Sicherheitsfirma beauftragen wolle, um auf die Referees aufzupassen. Das berichtet die Bild-Zeitung.

„Worte sind nicht genug“

Vor, während und nach den teilweise bis zu fünf Heimspielen pro Sonntag soll ein professioneller Security-Mitarbeiter den Schiedsrichter schützen.

„Bei uns gab es keine Gewalt gegen Schiris. Aber um die Sicherheit auch in Zukunft zu gewährleisten, haben wir uns dazu entschlossen. Worte und Banner sind nicht genug“, begründet Ronny Herms, Mitglied des Fußball-Vorstands, den wohl einmaligen Vorgang.

Die Kosten hierfür liegen bis zum Ende der Hinrunde bei rund 5.000 Euro. Viel Geld, das der Verein aus eigener Tasche stemmt. Herms: „Das fällt schwer – aber die Sicherheit ist es wert!“

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