Sébastien-Ära durchbrochen

Nach 16 Jahren heißt der Gewinner der Rallye-Weltmeisterschaft zum ersten Mal nicht Sébastien

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Oktober 2019

Quelle: picture alliance/Skrivanek Petr/CTK/dpa

Ein Name, der Erfolg verspricht: 15 Jahre in Folge wurde jemand mit dem Namen "Sébastien" Rallye-Weltmeister. Zunächst der Franzose Sébastien Loeb, der von 2004 bis 2012 alle Titel abräumte, dann beerbte ihn Landsmann und Namensvetter Sébastien Ogier, der von 2013 bis 2018 dominierte. Nun hat Ott Tanak diese Ära durchbrochen.

Petter Solberg war im Jahr 2003 der letzte Sieger, der nicht Sébastien hieß. Diese Serie ist nun gerissen. Sébastien Ogier war vor der Saison vom M-Sport-Team zu Citroen gewechselt in der Hoffnung, seinen Titel verteidigen zu können - er irrte. Ott Tanak vom Toyota-Team gewann sechs Rallyes, zeigte die konstanteste Leistung über die gesamte Saison und holte sich am Ende den Titel.  

Neben dem Beenden der Sébastien-Ära ist Tanak der erste Fahrer aus Estland, der sich einen FIA Weltmeisterschafts-Titel sichern konnte und er holte den ersten Titel für Toyota seit 1994. 

Für denjenigen, der die WRC Trophäe am Ende gravieren muss, bedeutet der Titel Tanaks sicherlich eine schöne Abwechslung. Und nur mal zur Einordnung: Als Solberg, der letzte "Nicht-Sébastien" den Titel gewann, war der Euro erst ein Jahr alt, der deutsche Bundeskanzler hieß Gerhard Schröder und an Smartphones dachte damals noch niemand. 

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