Sportverletzungen

DocMorris gibt Expertentipps zur Behandlung & Vermeidung

Veröffentlicht am Dienstag, 02. August 2016

Ob Wintersport, Hallensport, Sport im Freien oder im Schwimmbad, als Leistungssport oder nur um ein bisschen Bewegung in den Alltag zu bringen, Sportverletzungen können überall auftreten.

Wie hoch das Verletzungsrisiko ist, hängt natürlich von der Sportart ab, aber auch vom eigenen Trainingszustand.

 

Welche Sportverletzungen kommen häufig vor?

Die häufigsten akuten Sportverletzungen sind Verstauchungen (Gelenkverletzung durch Überdehnung der Bänder oder Kapsel), Zerrungen (Überdehnung des Muskels), Prellungen (Gewebeschädigungen an Muskeln, Knochen oder Gelenken durch stumpfe Krafteinwirkung von außen), Knochenbrüche, Muskelfaserrisse und Hautabschürfungen. Aber auch Krämpfe und Muskelkater erfordern vorübergehend eine Pause. Chronische Beschwerden wie z. B. Tennisarm, Läuferknie und Schwimmerschulter, die durch Fehl- oder Überlastungen entstehen, zwingen uns unter Umständen, längerfristig das Training einzustellen.

 

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Wann sollte ein Arzt aufgesucht werden?

Ist nicht eindeutig erkennbar, ob es sich um eine schwerwiegende Verletzung handelt (z. B. Muskelfaserriss), sollten Sie auf jeden Fall ein Arzt aufsuchen. Eine umgehende Therapie ist wichtig, um die Stabilität und Funktionsfähigkeit auf Dauer zu gewährleisten. Auch größere Wunden, vor allem bei starken Verunreinigungen oder stark blutende Wunden, Kopfverletzungen und deutliche Bewegungseinschränkungen oder extreme Schwellungen bedürfen der Behandlung durch einen Arzt. Leidet der Verletzte unter Übelkeit, Erbrechen oder Kreislaufproblemen, ist wegen Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ebenfalls ein Arzt aufzusuchen.

 

Wie kann Sportverletzungen vorbeugt werden?

Viele Sportverletzungen lassen sich mit der richtigen Vorbereitung verhindern. Vor allem Muskelzerrungen treten besonders häufig auf, wenn die Muskulatur nicht ausreichend aufgewärmt und gedehnt wurde. Auch die richtige Ausrüstung, z. B. das der Sportart entsprechende Schuhwerk oder Schutzausrüstungen, helfen Verletzungen zu vermeiden.

 

Richtiges Dehnen vor dem Sport wärmt die Muskeln auf und mindert das Risiko sich zu verletzen! (Bild: Shutterstock.com)

 

Muskelkrämpfe lassen sich mit zusätzlicher Magnesiumgabe vorbeugen. Außerdem ist es wichtig, vor und während der sportlichen Aktivität ausreichend zu trinken, am besten magnesiumreiche Mineralwässer oder Elektrolytgetränke. Vor der Entstehung von Blasen können Sie sich mit speziellen Pflastern an den entsprechenden Stellen schützen.

Um Überlastungen zu vermeiden, sollte die sportliche Aktivität Ihrem Leistungsvermögen angepasst sein. Ggf. kann auch ein Tapeverband oder eine Fertigbandage eingesetzt werden, um spezifische Schwachstellen zu unterstützen und so einer Überlastung vorzubeugen. Dies sollte aber vorher unbedingt mit einem Arzt abgeklärt werden. Nur er kann beurteilen, ob eine Bandage sinnvoll ist bzw. welche Bandage eingesetzt werden sollte. Eine prophylaktische Anwendung einer Bandage ist nur in besonderen Fällen zu empfehlen, da die Muskeln ohne Bandage stärker beansprucht werden. Starke Muskeln stabilisieren und entlasten die Gelenke und wirken so Gelenkproblemen entgegen.

Erkennen Sie Ihre Grenzen, sie zu überschreiten birgt die größte Gefahr für Sportverletzungen. Verzichten Sie auf Sport, wenn Sie müde und unkonzentriert sind, und hören Sie sofort auf, wenn Sie sich unwohl fühlen.

 

Was ist im akuten Fall als Sofortmaßnahme wichtig?

Kommt es zu einer plötzlich auftretenden akuten Sportverletzung, z. B. Zerrung, Prellung oder Bruch, ist dies meist mit Schmerzen verbunden, häufig kommt es auch zu einer Schwellung, einem Bluterguss und zu Bewegungseinschränkungen. Das Wichtigste bei diesen Verletzungen ist, die sportliche Aktivität sofort einzustellen, damit sich die Schäden nicht weiter verschlimmern. Z. B. kann sich aus einer Muskelzerrung ein Muskelfaserriss entwickeln.

Eine schnelle Erstbehandlung ist sehr entscheidend, um das Ausmaß der Verletzung in Grenzen zu halten und die Heilung zu erleichtern. Die beste Maßnahme ist das sogenannte PECH-Schema. PECH steht für P = Pause, E = Eis, C = Compression, H = Hochlagern, d. h. Training sofort einstellen, verletzte Stelle mit Eis kühlen, Compressionsverband anlegen und das verletzte Körperteil hochlagern. Die wichtigste Sofortmaßnahme ist das Kühlen. So wird die Durchblutung vermindert und Entzündungen, Schwellungen und Schmerzen können reduziert werden. Mit dem Druck durch einen Kompressionsverband kann eine Schwellung verringert und der verletzte Bereich stabilisiert werden. Hochlagern verhindert, dass zu viel Blut in den verletzten Bereich fließt.

 

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Andere Sportverletzungen, die z. B. durch Überbeanspruchung entstehen, wie Muskelkater oder Tennisarm, aber auch Hautabschürfungen durch Stürze, heilen meist von alleine wieder ab. Eine Weile Schonung ist in der Regel allerdings notwendig.

 

Die Sportverletzung selbst behandeln

Treten große Schmerzen und/oder Schwellungen auf, können Schmerzmittel eingesetzt werden, die auch die Entzündungsreaktion bekämpfen. Je nach Intensität und Lokalisation können diese zum Einnehmen als Tablette oder lokal angewendet werden, z. B. mit den Wirkstoffen Diclofenac, Ibuprofen oder Indometacin. Auch pflanzliche Alternativen mit Arnika oder Beinwell haben sich bewährt.

Kommt es zu einem Bluterguss, können Heparin-haltige Salben oder Gele zum Einsatz kommen.

Der Heilungsverlauf bei entzündlichen Prozessen kann mit Enzympräparaten verbessert werden. Sie hemmen die Entzündung, wirken abschwellend und verbessern so den Blutfluss. Gelenke und Muskeln werden besser mit Sauerstoff versorgt und der Heilungsprozess wird beschleunigt.

 

Muskelkrämpfe gehören zu den harmlosen Verletzungen, denen kein längerer Heilungsprozess folgen muss. Sie entstehen weil es durch hohe Belastung und starkes Schwitzen zu einer Veränderung im Elektrolythaushalt des Körpers kommt. Sie sind nur zum Zeitpunkt ihres Auftretens unangenehm und meist sehr schmerzhaft, sind aber in der Regel in kürzester Zeit wieder zu lösen ohne nachträgliche Einschränkungen. Der Muskel sollte durch eine Streckung in Gegenrichtung gedehnt werden. Cremes mit durchblutungsfördernden Zusätzen können den Effekt verstärken. Ist der Krampf auf diese Weise nicht zu lösen, kann Wärme in jeder Form helfen, z. B. heißes Duschen oder Baden oder auch ein Saunabesuch.

 

Kann sehr schmerzhaft sein: Ein Muskelkrampf (Bild: Shutterstock.com)

 

Kommt es durch einen Unfall zu kleinen Verletzungen, ist es wichtig, die Wunde mit geeigneten flüssigen Antiseptika (z. B. Octenidin-haltige Präparate) zu reinigen und zu desinfizieren. Anschließend sollte sie keimfrei abgedichtet werden, idealerweise mit einer hydroaktiven Wundauflage, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Alternativ kann eine antiseptische Wundcreme oder eine Wund- und Heilsalbe an den Wundrändern aufgetragen und mit einer sterilen Kompresse abgedeckt werden. Ist Ihr Tetanusschutz nicht mehr aktuell, sollte dieser unbedingt aufgefrischt werden.

Kommt es zur Entstehung von Blasen, diese nicht aufstechen, da sonst ein Infektionsrisiko besteht. Offene Blasen sind wie eine Wunde zu behandeln.

 

Bei einem Muskelkater kommt es zu Mikroverletzungen in der Muskulatur. Lassen Sie Ihrem Körper ein paar Tage Zeit, sich zu regenerieren. Leichte Bewegungen helfen, wie Spazierengehen, sanfte Massagen oder Wärme durch Fangopackungen, Saunabesuch, ein heißes Bad oder wärmende Salben. Die dabei erhöhte Durchblutung sorgt für eine gute Nährstoffversorgung und somit für eine verbesserte Reparatur der Schäden. Verzichten Sie bei Massagen auf zu viel Druck, sonst werden die strapazierten Muskelfasern zusätzlich belastet.

 

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