Der Griff nach den Sternen

Leichtathletik beim LAZ Zweibrücken

Veröffentlicht am Freitag, 29. April 2016
Quelle: Wikimedia / Foto: Ailura / Lizenz: CC-BY-SA-3.0-AT (Symbolbild)

Er ist sicherlich das Aushängeschild des Vereins: Raphael Holzdeppe, Stabhochsprung-Weltmeister von 2013. Doch beim Leichtathletikzentrum Zweibrücken setzt man nicht nur auf ein Pferd: Der ganze Vereine wird größtenteils von eigenen Athleten geführt.

 

Jugend steht im Mittelpunkt

Grade in der heutigen Zeit ist die Integration der Vereinsjugend in die verschiedenen Abläufe immer wichtiger. Das Leichtathletikzentrum (LAZ) betreibt diese schon seit langer Zeit und das auch sehr erfolgreich. Besonders im sportlichen Bereich dient Stabhochsprung-Star Raphael Holzdeppe dabei natürlich als Vorbild. "Raphael Holzdeppe ist einer der Athleten, der an der obersten Spitze angekommen ist, was für uns zwar sehr wichtig ist. Aber wenn man seine Geschichte kennt, hat er als kleiner Junge hier bei uns angefangen. Er hat seinen Weg dann bis ganz nach oben hier bei uns beschritten. Das ist ein super Motivationsfaktor für die anderen Athelten hier im Verein. Sie sehen, dass Raphael auch mal als kleiner Junge hier angefangen hat und was dann aus einem werden kann, wenn man nur hart trainiert und dabei bleibt", sagt der Vorsitzende des Vereins Berhard Brenner gegenüber vereinsleben.de.

 

 

Doch nicht nur in den Wettkämpfen werden die jungen Sportler immer wieder mit einbezogen. Auch in die Organisation des Vereins erhalten die Sportler Einblicke, wie Alexander Vieweg, stellv. Vorsitzender des LAZ erklärt: "Was das Vereinsleben betrifft sind wir natürlich sehr auf den Nachwuchs angewiesen. Wir haben nicht die Mittel uns Leute einzukaufen und sind daher einer der wenigen Vereine deutschlandweit die Leute aus dem eigenen Nachwuchs regenerieren."

 

Hallen- und Himmelsstürmer Cup als Vorzeige-Wettbewerbe

Besonders deutlich wird die Wichtigkeit der Integration der Jugend bei den beiden größten Events des Vereins: Der Himmelsstürmer Cup im Sommer und der Hallenstürmer Cup im Februar. Jahr für Jahr geben sich hier die Elite-Athleten die Klinge in die Hand. Verständlich, dass hier jeder Einzelne im Verein gefragt ist. Grade bei der Planung, dem Auf- und Abbau ist der Verein gefordert. "Neben der Anlage, die komplett aufgebaut werden muss, gibt es einen Steg über 50 Meter der ausgerichtet werden muss bis hin zu ganzen Halle, die komplett ausgeräumt werden muss. Eigentlich ist es eine Trainingshalle, die wir hier haben, die muss komplett leer geräumt werden. Solche Sachen müssen gemacht werden", erklärt Vieweg. "Es ist jedes Mal genial zu sehen, wie alle Leute hier mit anpacken. Solche Veranstaltungen sind nur mit mehr als 100 Helfern zu organisieren und da sind wir auch sehr stolz drauf."

 

Quelle: LAZ Zweibrücken e.V.

 

Hilfe von Lotto Rheinland-Pfalz & Co.

So ganz ohne Hilfe schafft es aber auch ein so gut organisierter Verein wie das LAZ nicht. "Wir haben über 35 Partner und Sponsoren, die das ganze hier übers Jahr hinweg, nicht nur Meeting-technisch, sondern auch Vereins-technisch am Laufen halten und das kommt dann natürlich auch jedem zu Gute!" Auch Lotto Rheinland-Pfalz engagiert sich sehr stark für das LAZ. So auch beim grade ausgetragenen Hallenstürmer Cup. Alexander Vieweg weiß diese Unterstützung natürlich zu schätzen: "Im Allgemeinen hilft es uns natürlich sehr, eine solche Veranstaltung finanziell auf die Beine zu stellen. Es ist eine reine Veranstaltung, die von Sponsoren und Partnern getragen wird. Beim Hallenstürmer Cup nehmen wir, anders als beim Himmelstürmer-Cup, den wir ja draußen ausrichten, ein kleines Eintrittsgeld, was aber lange nicht die Kosten decken würde, welche wir durch das international hochklassige Teilnehmerfeld jedes Jahr haben."

 

Eigene Halle als Trumpfkarte

Eine große Besonderheit ist auch die vereinseigene Trainingshalle des LAZ. Täglich kann man hier trainieren und sich das Training der aktuellen Stars der Szene wie Raphael Holzdeppe oder auch Christin Hussong anschauen. "Die sind nahezu tagtäglich hier. Mit denen kann man quatschen, sich Tipps holen. Es ist eine sehr entspannte Atmosphäre hier", so Vieweg.

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