Der Favorit im Rheinlandpokal-Finale

Regionalligist SV Eintracht Trier

Veröffentlicht am Mittwoch, 25. Mai 2016
Quelle: SV Eintracht Trier

David gegen Goliath?

Das Bitburger Rheinlandpokal-Finale rückt immer näher. In der letzten Woche stellten wir euch den A-Liga Aufsteiger SG Hoher Westerwald vor, der am 28.05. gegen den altbekannten Favoriten spielen wird. Der Regionalligist hat es zurecht in sich: Der SVE ist mit 14 Mal der Rekordtitelverteidiger im Bitburger Rheinlandpokal. Vor zwei Jahren hat die Eintracht das letzte Mal gewonnen, damals war es gegen den SG Altenkirchen/Neitersen. Ein klares 3:0 entschied die Partie am 28.05.14 mit Heimvorteil im Moselstadion. Die Trierer Jungs sind also bereits erfahren auf diesem Gebiet.

Seit 2015 ist Peter Rubeck Trainer bei der Eintracht. Rückblickend auf die Saison zeigt er sich zufrieden mit der Leistung der Spieler: „Fast jeder Spieler ging in der Saison an seine Leistungsgrenze und war bereit, sich zu quälen und nur so haben wir auch das erreicht, was wir erreicht haben. Wir sind ein Traditionsverein mit guten Fans und tollen Trainingsbedingungen.“ Und es geht straff weiter im Programm: Morgen steht ein Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten 1. FC Köln an. Anstoß ist um 15.30 Uhr im Trierer Moselstadion. Für die Eintracht bedeutet dies zwei Spitzen-Spiele in kürzester Zeit. „Wir müssen es von Anfang an konzentriert angehen und ernst nehmen“, warnt Rubeck. Er nimmt das Pokalfinale nicht auf die leichte Schulter. Zudem ist es das letzte Spiel für die Mannschaft als solche, da mit dem Saisonende einige wichtige Leistungsträger wechseln werden.

 

Respekt für den Gegner

Den SG Hoher Westerwald unterschätzt Rubeck nicht: „Mit Sicherheit sind einige sehr gute Einzelspieler dabei, sie werden versuchen am Wochenende ihr Spiel des Lebens zu machen.“ Dank der Einwilligung der Trierer findet das Finale am Samstag in Wissen im Landkreis Altenkirchen statt und wird von der ARD live übertragen. Auch wenn sie nicht mit so viel Support rechnen können wie die Westerwälder, sind die Trierer dennoch „voller Motivation“, so Rubeck. Mit einem Schmunzler beschreibt er den SG HWW Trainer Mujakic als „imposant“, fügt aber hinzu: „als Trainer kann ich auch schon relativ aggressiv sein“.

Sowohl SG Hoher Westerwald als auch die SV Eintracht Trier zeigen sich von ihrer starken Seite. Die Stimmung heizt sich langsam aber sicher auf. Wir sind mehr als gespannt auf dieses Rheinlandpokalfinale am Samstag um 14.30Uhr!

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