Stars im Tennis

Zusammentreffen bei den ATP World Tour Finals

Veröffentlicht am Mittwoch, 27. April 2016
Quelle: Michael Frey / Wikimedia / Lizenz: CC-BY-SA-3.0

Bei den ATP World Tour Finals in London spielen unter anderem Roger Federer, Novak Djokovic und Rafael Nadal. Alle drei konnten ihr Auftaktspiel gewinnen und haben beste Aussichten auf das Erreichen der nächsten Runde. Daher möchten wir Euch diese drei hervorragenden Spieler einmal näher vorstellen.

 

Rodger Federer

Quelle: Mike Mc Cune/Wikimedia / Lizenz: CC-BY-2.0

 

Rodger Federer, dessen Vater Schweizer ist und die Mutter aus Südafrika stammt, wuchs mit seiner Schwester im Vorort von Basel auf. Er beherrscht drei Sprachen (Deutsch, Englisch und Französisch), diese Gabe kommt ihm vor allem in Pressekonferenzen zu Gute. Seine Tenniskarriere begann, wie bei den Meisten, bereits im Kindesalter. Doch er machte kaum Schlagzeilen, da seine Eltern nicht die üblichen ehrgeizigen „Tennis-Eltern“ waren. Er hatte selbst großen Ehrgeiz und hat seinen Weg selbst gewählt. Diese Selbstständigkeit zeichnet ihn auch heute noch in seiner sportlichen Karriere aus. Er wusste schon als Kind, dass er eine Tenniskarriere antreten möchte und verlies bereits mit 16 Jahren die Schule. Das war natürlich mit einem großen Risiko verbunden, doch 1998 folgte sein großer Durchbruch. Er erreichte auf der Juniorentour das Halbfinale der Junioren-Australien-Open und im Wimbledon folgten Siege im Einzel und im Doppel. Auch heute gehört Rodger Federer noch zu einen der besten Tennisspieler der Welt. Zusätzlich ist und bleibt er auch noch Publikumsliebling. Seine Fans wählten ihn bereits zum 13. Mal in Folge zu ihrem Liebling. Auch seine Kollegen stimmen den Fans zu und wählten "FedEx" für den „Stefan Edberg Sportmanship“. Damit wird das faire und sportliche Verhalten eines Spielers ausgezeichnet. Das besondere dieser Auszeichnung ist, dass die Spieler selbst wählen wer den Preis gewinnen soll. Insgesamt hat Federer somit 31 ATP World Tour Awards gewonnen, darunter sieben Mal der Titel in Wimbledon.

 

Novak Djokovic

Quelle: Yann Caradec / Wikimedia / Lizenz: CC-BY-SA-2.0

 

Der serbische Tennisspieler Novak Djokovic ist die aktuelle Nummer 1 der Tennis-Weltrangliste. Djokovic begann mit 4 Jahren Tennis zu spielen. Nachdem man sein Talent bemerkte kam er mit 12 Jahren auf die Tennis Academy von Nikola Pilic in München. Im Jahr 2003 stieg er in die Profiliga auf und war zunächst auf Platz 679 der ATP-Rangliste. In diesem Jahr hat es der "Djoker", so sein Spitzname, erneut geschafft als Weltranglisten Erster das Jahr zu beenden und ist „Player oft he Year“. Somit ist er bereits zum vierten Mal in der Weltrangliste an der Spitze und zwar mit einem gigantischen Vorsprung. Besoners bekannt ist Djokovic für seine vielen Einlagen und Späße, die er immer wieder auf dem Platz treibt. So lädt er beispielsweise während einer Regenunterbrechnung bei den French Open 2014 einen Balljungen ein sich zu ihm ins Trockene zu setzen, hält für den völlig verdutzten Jungen den Schirm fässt und spendiert ihm noch ein Getränk. Immer wieder sorgt der Serbe auch mit seinen genialen berühmt-berüchtigten Imitationen für Begeisterung beim Publikum. "Opfer" waren bisher unter anderem Tennislegende John McEnroe, Tennis Kollegin Maria Sharapova oder auch sein Trainer Boris Becker.

 

Rafael Nadal

Quelle: Christopher Johnson / Wikimedia / Lizenz: CC-BY-SA-2.0

 

Der Spanier Rafael Nadal stand vor Djokovic an der Tennisspitze. Ganze 141 Wochen gehörte ihm der 1. Platz in der Weltrangliste. Doch dann löste ihn Djokovic ab. Das „Profisport-Gen“ lag quasi in der Familie des gebürtigen Spaniers. Denn drei seiner Onkel waren ebenfalls in Profiligen unterwegs, im Fußball und auch im Tennis. Nadal betrieb in seiner Jugend zwei Sportarten, vor allem Fußball und Tennis. Eigentlich war Fußball seine große Leidenschaft und er war auch relativ erfolgreich. Doch sein Onkel, der Profi-Tennisspieler, erkannte sein Talent im Tennis und förderte ihn. Obwohl Rafa eigentlich eher zum Fußball tendierte, da er Tennis eher als langweilig empfand. Das Tennistraining von seinem Onkel war sehr hart, aber ihm hat er die meisten seiner Erfolge zu verdanken. Dank der ruhigen Art von Nadals Vater ging es ihm trotz der harten Trainings immer gut, vor allem seelisch. Heute ist Nadal mit einer der besten Tennisspieler der Welt. Obwohl er vor kurzem verletzungsbedingt eine längere Pause machen musste, hatte er sich zurück an die Spitze gekämpft. Besonders auf Sand ist Nadal nahezu unschlagbar. Beim berühmtesten Sandplatz-Turnier der Welt, den French Open, ist er mit neun Einzeltiteln der erfolgreichste Spieler aller Zeiten!

 

Wer nun am Ende die Barclays ATP World Tour Finals 2015 tatsächlich gewinnt, erfahren wir ab Sonntag, denn dann starten die Spiele. Vom 15. November 2015 bis zum 22. November kämpfen die Spieler um den jeweiligen Sieg.

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