Tricking

Fast wie fliegen

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Dienstag, 01. Dezember 2015

Quelle: Shutterstock

Tricking ist eine recht junge Sportart, die aus verschiedenen Elementen besteht und einfach Spaß macht anzuschauen.

Ähnlich wie Fliegen

Tricking ist eine universelle Trendsportart, die sich aus verschiedenen Elementen zusammensetzt. Das stärkste Element bezieht sich auf den Kampfsport (Capoeira, Taekwondo). Des Weiteren sind auch häufig Elemente aus dem Bodenturnen und aus dem Breakdance vorhanden. Mit der Sportart „Kampfsport“ wird oftmals ein Kampf zwischen zwei Menschen assoziiert. Doch Tricking hat nichts mit effizientem Kämpfen zu tun. Es ist eher eine Showsportart, die möglichst beeindruckende und ästhetische Elemente sowie Verknüpfungen der einzelnen Elemente („Combo´s“) präsentiert. Tricks bestehen häufig aus Kicks (Tritte), Flips (Salto), Twists (Schrauben) und viele weitere Mischformen. Der Kreativität der Sportler sind keine Grenzen gesetzt, das Niveau steigt stetig.

 

Ursprung

Tricking ist eine relativ junge Sportart und entstand in den 1990er Jahren in den USA. Einzelne Kampfsportler bauten für ihre Wettkämpfe immer extremere und spektakulärere Bewegungen ein, um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen. So kamen Elemente aus dem Bodenturnen und aus dem Breakdance hinzu. Dadurch entwickelte sich eine neue Sportart namens „Tricking“. Mit Hilfe des Internets verbreitete sich die neue Sportart auf der ganzen Welt. Anfang 2000 entstand dann sogar eine Online-Communitiy zum Thema Tricking. Da diese Sportart so jung ist gab es natürlich auch keine Trainer bei denen man die Elemente erlernen konnte. Mit Hilfe der Plattform YouTube brachten sich die Interessierten die Elemente selbst bei, indem sie sich Tutorials von Vorreitern anschauten. Da die Community sehr hilfsbereit ist unterstützen sich die Tricker landesübergreifend untereinander und geben Tipps. Mittlerweile gibt es Gatherings auf denen sich Tricker von der ganzen Welt treffen, sich gegenseitig helfen und ihre neusten Tricks zeigen. In Form von „Battles“ treten sie auch gegeneinander an, aber ohne Körperkontakt. Es kommt lediglich darauf an wer die beeindrucktesten Elemente bzw. Kombinationen zeigt. Wer schon mal auf solch einem Gathering war kann bestätigen, dass der eigentliche Wettkampfgedanke, wenn überhaupt, ganz hinten steht. Im Vordergrund stehen der Spaß, das Treffen von interessanten Menschen und die persönliche Weiterentwicklung, um sein neues Wissen weiter zu geben.  

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