Die Stars der Rallye-Szene

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Mittwoch, 27. April 2016

Quelle: kallerna / wikipedia

Start der Rallye-Weltmeisterschaft in Monaco – Grund für uns drei der größten Rallye-Stars genauer vorzustellen.

 

Am Donnerstag, 21. Januar, startet in Monte Carlo die erste Station der 44. Rallye-Weltmeisterschaft. Auf insgesamt 14 Rennen rund um den Globus duellieren sich dann die Spitzenfahrer aus den Teams von Volkswagen, Citroen, Hyundai, Ford um den Weltmeistertitel. Drei Fahrer haben diesen Rennsport in der Vergangenheit und zum Teil in der Gegenwart besonders geprägt und einer ganzen Generation im Rallyesport ihre persönliche Handschrift verliehen.

 

Bild: Carolyn/wikipedia/CC BY 2.0

Collin Mac Rae ( 1968 – 2007)

 In den 1990ern prägte Collin McRae die Rallye-Szene. Der Schotte wurde 1995 als erster Brite überhaupt Rallye-Weltmeister und gewann in den Jahren 1997,1998 und 2001 noch drei Vize-Titel. Aufgrund zahlreicher Unfälle, die er oftmals unverletzt überstand erhielt er in der Szene den Spitznamen „Collin Mc Crash“ und wurde so zum Kult-Fahrer. Der Spiele-Entwickler Codemaster entwickelte ihm zu Ehren gar eine Spielereihe unter dem Namen „Collin McRae Rallye“, die seit 1998 in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht wird. Bei 141 Rallye-Stars holte der Schotte 25 Siege, 42 Podien und insgesamt 464 WM-Punkte. Im Jahr 2007 starb McRae mit gerade einmal 39 Jahren bei einem tragischen Hubschrauberabsturz.

 

Bild: Craig Coomans/wikipedia/CC-BY-SA-2.0

Sébastien Loeb ( * 1974)

Sebastien Loeb hat die Rallye-Szene wie kein anderer Fahrer dominiert. Zwischen 2004 und 2012 holte er neun Mal den Fahrer-Titel. So wurde er zum Superstar der Rallye-Szene. Sein Aufstieg verlief von Beginn an raketenhaft. Während er in seiner ersten vollen Saison im Jahr 2003 den Titel noch knapp verpasste, folgte im Jahr 2004 der erste Titel und ein Rekord mit sechs Siegen innerhalb einer Saison und überbot diesen 2005 mit Elf Saison-Siegen. Wegen eines gebrochenen Armes musste er im zweiten Saisonabschnitt der Saison 2006 passen, konnte durch den großen Vorsprung aber dennoch den WM-Titel feiern. Nachdem er im Folgejahr ebenfalls den Titel gewann wurde er 2008 mit fünf Titeln infolge alleiniger Rekordhalter. Ab 2011 machte ihm sein Landsmann Sebastien Ogier als Teamkollege im Citroen das Leben schwer. Beide feierten fünf Saisonsiege. Am Ende krönte sich Loeb dann jedoch erneut zum Champion. Im Jahr 2012 holte sich der Ausnahmefahrer seinen vorerst letzten WM-Titel. In seiner beeindruckenden Karriere konnte er neben neun WM-Titel insgesamt 78 Rallyesiege und 1600 WM-Punkte verbuchen. Der Elsässer zählt zu Frankreichs erfolgreichsten Sportlern der Geschichte und zu einem der erfolgreichsten Motosportler aller Zeiten. Extrem cool, stets hochkonzentriert und bei allen Bedingungen der Schnellste. Diese Eigenschaften brachten ihm zudem auch drei Siege beim alljährlichen Race of Champions und einen zweiten Platz beim 24-Stunden Rennen in Le Mans. In der Rallye-WM ist Loeb allerdings nur noch unregelmäßig als Gastfahrer unterwegs.

 

Bild: Raimond Spekking/wikipedia/CC BY-SA 3.0
 

Sebastien Ogier (*1982)

Ogier ist der amtierende Champion und gilt auch bei der diesjährigen Weltmeisterschaft als Top-Favorit. Dass sich der gelernte Skilehrer auch auf vier Rädern wohl fühlt, zeigte er erstmals im Jahr 2008, als der Franzose die Rallye-Juniorenweltmeisterschaft gewann. 2011 wurde er bei Citroen zum Stammfahrer neben seinem Landsmann Sebastien Loeb. Ab 2013 startete er in einem VW Polo R WRC für das Volkswagen Rallye Team und holte zwischen 2013 und 2015 ununterbrochen die WM-Titel. Intern wurde ihm schon der Spitzname „neuer Super Seb“, in Anlehnung an Rekord-Weltmeister Sebastien Loeb, gegeben. Und seine bisherigen Erfolge deuten tatsächlich darauf hin dass der Franzose eine ähnlich steile Karriere wie Ex-Teamkollege Loeb hinlegen wird. Aktuell steht der 32-jährige bei 32 Siegen und insgesamt 45 Podien.

 

 

 

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