Hoppe, hoppe Reiter

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Mittwoch, 27. April 2016

Quelle: Youtube

Das Internet bietet ja einige kuriose Videos. Aber wie wäre es mal mit einem Video in dem ein T-Rex (!) , auf einem Pferd reitet (!!), das Fußball spielt (!!!)

Das hätte doch mal was! Dachte sich wahrscheinlich auch der ehemalige kolumbianische Fußballerstar Faustino Asprilla.

 

Ein Leben abseits des Platzes

Das Leben von Asprilla gleicht einer wahnsinnigen Achterbahnfahrt, mit Loopings, Schrauben und allem was sich ein Freizeitpark-Junkie wünschen würde. Schon während seiner aktiven Fußballerkarriere leistete sich „Tino“ einige Aussetzer: In der Saison 1992/93 wechselte er für damals unglaubliche 6,5 Millionen Mark aus seiner Heimat zum FC Parma. Allerdings erhielt nicht der Verein das meiste der Ablösesumme. Die wanderte wohl zum größten Teil an den Drogenbaron Pablo Escobar. Nachdem sich Asprilla in Italien dann doch noch relativ gut eingefunden hatte, schoss er sein Team unter anderem ins Finale des Europapokals der Pokalsieger. Leider konnte er da allerdings verletzungsbedingt nicht mitwirken. Aber „Tino“ wäre nicht „Tino“ wenn er sich die Verletzung „ganz normal“ im Training oder während eines Spiels zugezogen hätte. Nein, er wählte einen anderen Weg: Nachdem ein Busfahrer in seiner Heimat zunächst versehentlich Asprillas Auto rammte, weigerte sich der Mann sogar noch gegen in einer von Faustino geforderten Schlägerei anzutreten. Stattdessen schloss der Busfahrer hektisch die Tür und versteckte sich! „Sauerei“, dachte sich „Tino“ wohl und trat promt die Glas-Tür des Busses ein. Beim Versuch das eigene Bein dann wieder herauszuziehen zog er sich zahlreiche Schnittwunden zu.

Sein Amtsantritt bei seinem nächsten Verein, dem englischen Club Newcastle United, ist bei dessen Fans ebenfalls legendär. In einem grauen Pelzmantel, Modell Mafiapate, präsentierte er sich und erzielte schon damit Kult-Status bei den Anhängern der „Magpies“.

Morddrohungen, Kondome, Pornoangebote

Eine besondere Beziehung pflegte Asprilla zu Schusswaffen. Wobei Beziehung noch untertrieben wäre. Er liebte sie einfach und konnte nicht ohne sie. Egal ob Silvester, als er 1995 ein komplettes Magazin eines Sturmgewehrs in den Nachthimmel jagte. Oder sein „Scherz“, als er im Jahr 2003 mit geladener Waffe zum Training seines Clubs Universidad de Chile auftauchte und „drohte“ alle umzubringen, falls ihm der Ball nicht ordentlich zugespielt werde. „Meine Kollegen verstanden den Gag, die Reporter machten daraus natürlich einen Skandal. Typisch!“ Ob es an seiner Vorliebe für solche „Späße“ oder an einem anderen Grund gelegen hat, dass der mittlerweile 46-Jährige Anfang des Jahres sogar Morddrohungen des Drogenkartells in Kolumbien erhielt, ist derweil nicht überliefert.

Weitere Schlagzeilen erntete Faustino durch ein Angebot für einen Pornodreh. Im Jahr 2013 schrieb der Porno-Produzenten von ‚Santa Latina‘ folgende Botschaft: „Lieber Faustino Asprilla, seit Jahren verfolgt Santa Latina deine erfolgreiche Karriere, die dich zu einer nationalen Ikone gemacht hat. Wegen deines Lebensstils haben wir uns getraut, dir diesen Vorschlag zu machen: Wir bieten dir 20 Millionen Pesos (7.800 Euro) für eine Woche als Porno-Darsteller. Wir sind überzeugt, dass du mit ein wenig Training auch hier dein Talent nutzen kannst.“ Doch Asprilla lehnte dankend ab: „Ich habe zwar mal das Angebot von einem schwulen Fan bekommen, der mich heiraten wollte und gleich den gemeinsamen Umzug in seine Villa plante, aber dieses Angebot war auf jeden Fall noch kurioser. Doch das ist nichts für mich. Und übrigens: Training habe ich nicht nötig. Ich bin nämlich wirklich gut!“

Die Absage verwunderte einige. Schließlich ließ sich er sich während seiner Karriere für ein südamerikanisches Magazin so ablichten, wie Gott ihn schuf: „Vor einigen Jahren wäre mir bei einem Spiel beinahe mal die Hose komplett runtergerutscht. Seitdem fragen sich die Menschen, wie mein Zauberstab eigentlich aussieht. Die Frage wollte ich beantworten.“

Kurz nach dem Porno-Angebot brachte er übrigens noch seine eigene Kondommarke names „Tino“ auf den Markt. Sein Lieblingsgemschack? „Guave! Der erinnert mich an den Guave-Baum, den meine Eltern früher im Garten stehen hatten.“

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