"Weißer Rauch" aus Mannheim

Simpson wird neuer Trainer der Adler

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Donnerstag, 12. Mai 2016

Jetzt ist es fix! Der Kanadier Sean Simpson steht als Trainer der Adler Mannheim fest. Manager Teal Fowler ist sich sicher, dass er die Mannschaft wieder auf Vordermann bringen wird.

Hoffnungsträger Simpson

Auf der Pressekonferenz am heutigen Mittag zeigte sich Fowler sehr zufrieden über die Wahl des neuen Trainers: „Wir haben jetzt quasi den weißen Rauch in Mannheim, mit dem die Trainerfrage beantwortet ist. Mit Sean Simpson haben wir einen absoluten Top-Trainer, der auf hohem Niveau in Europa arbeitet und entsprechende Erfolge verzeichnet hat. Wir sind froh, mit ihm gemeinsam in die neue Saison zu starten und gemeinsam unsere Ziele zu erreichen.“ Genug Erfahrung bringt er auf jeden Fall mit sich. Als Trainer wurde er unter anderem 2000 deutscher Meister mit den München Barons und verhalf der Schweizer Eishockeynationalmannschaft 2013 zum WM-Silber. Auch Simpson ist froh: "Well, Daniel Hopp und ich kennen uns seit einigen Jahren und wir haben eigentlich immer darüber Witze gemacht, dass ich mal den Vertrag unterschreiben soll, was aber nie geklappt hat. Und dieses Mal hat es endlich geklappt. Ich bin wirklich stolz und motiviert und freue mich hier zu arbeiten. Mannheim ist eine Top-Eishockey-Adresse mit einer Top-Organisation."

 

Bild: Teal Fowler. (Quelle: Youtube.com/Deutscher Eishockeymeister 1980)

 

Adler wieder auf Erfolgskurs?

Die letzte Saison verlief eher schleppend für die Adler. Als Titelverteidiger flogen sie schon in den Play-Offs raus. „Letztes Jahr sind wir teilweise mit den Niederlagen zu locker umgegangen und hatten eine schwierige Situation mit vielen Verletzten und dem Trainerwechsel.“, räumte Fowler ein, „Aber am Ende des Tages muss jeder Spieler aufstehen und für dieses Emblem stehen, für das was Mannheim bedeutet. Das müssen wir zeigen. Wir waren am Boden, jetzt stehen wir wieder auf und es ist Zeit, zurück zu schlagen.“ Auch Simpson ist der Meinung, dass es Zeit ist, eine Reaktion zu zeigen. Man müsse sich nun schnellstmöglich zusammen setzen und eine gute Vorbereitung machen. Der Kanadier soll mithilfe seiner nordamerikanisch-europäischen Eishockey-Philosophie neuen Wind bringen. Er betont hierbei: "Grundsätzlich wollen wir aggressiv und schnell spielen. Wir kennen die Fans hier in Mannheim und sie kommen voll Leidenschaft in die Halle und wollen die Mannschaft mit starkem Willen und vollem Einsatz sehen. Ich bin überzeugt, dass wir das präsentieren werden."

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