David gegen Goliath?!

Das Meisterschaftsspiel der Beko Basketball Bundesliga

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Dienstag, 07. Juni 2016

Quelle: youtube/ Phoenix Hagen

Play-Offs Baby! Die Finals in der Beko BBl stehen an! Werden die Ulmer Basketballer den nahezu unschlagbaren Brose Baskets aus Bamberg ein Bein stellen können?

Neuauflage von 2012

4 Jahre nach der bitteren 0:3 Niederlage im Best of Five Modus um die Meisterschaft der Saison 2011/2012 trifft Ratiopharm Ulm abermals auf den haushohen Favoriten Brose Baskets Bamberg. Seinerzeit spielten die Ulmer eine klasse Saison und waren vor den Play-Offs Tabellenzweiter und erster Verfolger der Brose Baskets. Die beiden Teams spazierten problemlos durch die Play-Offs und trafen in den Finalspielen aufeinander. Trotz der herausragenden Saison der Ulmer, sahen die wenigsten Experten auch nur annähernd ein Duell auf Augenhöhe. Die meisten Stimmen sprachen von einem Aufeinandertreffen von David gegen Goliath. Sie sollten Recht behalten. Die Brose Baskets Bamberg entschieden das Finale mit einem Sweep, also ohne eigene Niederlage. Seitdem ist viel Zeit vergangen, die Rollen haben sich jedoch nicht verändert. Vielmehr stehen die Chancen von Ratiopharm Ulm weitaus schlechter bei der diesjährigen Neuauflage von 2012.

 

Ihn gilt es zu stoppen: Brad Wanamaker, der Star der Brose Baskets Bamberg (Quelle:Facebook/ Brose Baskets/ Daniel Löb)

 

Folgt der nächste „Sweep“?

Nach einer durchwachsenen Saison erreichten die Ulmer am Ende den siebten Tabellenplatz, die Brose Baskets aus Bamberg hingegen hielten sich souverän an der Tabellenspitze und erreichten so die Playoffs. Auf Seiten der Bamberger folgten darauf zwei deutliche Siege in Viertel- und Halbfinale gegen Würzburg und den FC Bayern München in Form zweier „Sweeps“.

 

Ulms Lebensversicherung: Der deutsche Nationalspieler Per Günther ist jahrelanger Leistungsträger (Quelle: Wikipedia/ Daniel Mattes/ CC-BY-SA-3.0)

 

Ulms Formkurve geht nach oben

Ratiopharm Ulm traf zuerst auf den Zweitplatzierten aus Oldenburg und daraufhin auf den Tabellendritten und FIBA Europe Cup Sieger aus Frankfurt. Obwohl die Ulmer auch in diesen Begegnungen als klarer Underdog gehandelt wurden, setzten sie sich jeweils relativ deutlich mit 3:1 durch. Es scheint als hätte der Ulmer Trainer Thorsten Leibenath sein Team zum richtigen Zeitpunkt in Topform gebracht. Obgleich dieser starken Leistungen der letzten Wochen, sind die Brose Baskets der klare Titelfavorit. Mit Ausnahme von 2014, holten sie sich jeden Titel seit 2010. Wir dürfen gespannt sein ob das erste Finalspiel, welches am Sonntag um 15 Uhr in der brose Arena in Bamberg stattfindet, dann tatsächlich eine klare Sache wird.

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