Das Wunder von Le Mans

Keine Arme, keine Beine und trotzdem Rennfahrer

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Mittwoch, 22. Juni 2016

Quelle: Youtube / Francetv Sport

Die schönste Geschichte im Rennsport wurde am Wochenende beim 24-Stunden-Rennen im französischen Le Mans geschrieben.

Dass Frédéric Sausset bei dem legendären Rennklassiker teilnehmen kann grenzt an ein Wunder! 2012 verlor der Rennfahrer wegen einer schweren bakteriellen Infeketion beide Arme und Beine. Um seinem Leben wieder einen Sinn zu geben, setzte er sich ein neues Ziel im Leben: Die Teilnahme am 24-Stunden-Rennen von Le Mans!

 

Zum Einsteigen wird Sausset von zwei Mechanikern in den Wagen gehoben (Bild: Youtube / Medef Loir-et-Cher)

 

Vier Jahre trainierte der Franzose um seinem Ziel näher zu kommen. Bei der diesjährigen Ausgabe am vergangenen Wochenende war es dann endlich soweit. Der 46-Jährige ging, wenn auch außer Konkurrenz, mit seinem Team an den Start. In einem speziell umgebauten Morgan LMP2-Chassis drehte er seine Runden und wurde damit der erste vierfach-amputierte Rennfahrer in der Geschichte des berühmtesten Langstrecken-Rennens der Welt. Gas gibt er per Oberschenkel, die Lenkung funktioniert über eine am rechten Arm befestigte Prothese.

 

Youtube / Medef Loir-et-Cher

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