2.700 Kilometer nur für’s Siebenmeterwerfen

Kuriose Schiri-Panne beim EHC-Cup sorgt für verrückte Russland-Reise

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Dienstag, 14. November 2017

Quelle: Shutterstock.com (Symbolbild)

Es ist eine der kuriosesten Pannen im Sport überhaupt! Das isländische Handball Team aus Hafnarfjördur musste wegen einer Fehlentscheidung für fünf Minuten Spielzeit nach Russland reisen.

In der zweiten Runde des EHF-Cups traf der isländische Vertreter FH Hafnarfjördur auf das russische Team HC St. Petersburg. Nachdem die Isländer das Hinspiel mit 32:27 für sich entscheiden konnten, drehten die Russen im Rückspiel Mitte Oktober den Spieß um und egalisierten mit dem gleichen Ergebnis das Hinspiel. Laut Regelwerk musste der Sieger nun direkt im Siebenmeterwerfen festgestellt werden.

Schiedsrichter mit fataler Fehlentscheidung

Doch die Referees hatten etwas anderes im Kopf. Denn entgegen der Regel, ordneten sie eine Verlängerung an, in der sich die Isländer durchsetzen konnten und somit in die nächste Runde eingezogen wären.

Das Team von St. Petersburg bemerkte allerdings den Fehler der Schiedsrichter, legte im Nachgang erfolgreich Protest ein. Für Hafnarfjördur bedeutete das eine erneute Reise über rund 2.700 Kilometer nach Russland. Nur für ein Siebenmeterwerfen.

Isländer behalten Oberhand

Am vergangenen Sonntag war es dann soweit und die beiden Teams standen sich im Siebenmeterwerfen entgegen. Nach exakt 5:06 Minuten war der Zauber dann allerdings schon wieder vorbei. Hafnarfjördur versenkte den Ball vier Mal im gegnerischen Tor bei lediglich einem Fehlversuch. Langt um in die nächste Runde einzuziehen.

Dort geht es nun übrigens gegen den slowakischen Meister Tatran Presov um den Einzug in die Gruppenphase.

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