Eberl verdoppelt eigene Geldstrafe

Gladbach-Manager spendet nach „Kleiner Pisser“-Beleidigung

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Mittwoch, 28. März 2018
Max Eberl

Quelle: PATRIK STOLLARZ / AFP / Getty Images

Max Eberl, Manager von Borussia Mönchengladbach, hat die gegen ihn verhängte Geldstrafe nach der Beleidigung gegen Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann verdoppelt.

Das teilte der 44-Jährige im Interview mit der BILD-Zeitung bekannt. „Die Summe von 5.000 Euro habe ich persönlich verdoppelt und den Betrag für einen guten Zweck gespendet“, so Eberl.

Ohne Emotionen „können wir den Laden dicht machen“

Das eigentliche Thema des Interviews war die Haltung der Borussia in der Diskussion um die 50+1-Regelung. Hier kam das Gespräch dann auch auf das Thema „Emotionen“ in der Bundesliga. Hier vertritt Eberl eine klare Meinung: „Wir haben eine Liga, die nah an den Fans dran ist, in der es Emotionen gibt – das setzt uns ab von anderen großen Ligen und das sollten wir uns bewahren.“

Auch dass ihm seine Emotion gegen Julian Nagelsmann die Geldstrafe eingebracht hat, stört den Gladbach-Macher nicht: „Dafür habe ich mich doch sofort entschuldigt. Aber wenn es im Fußball und auch unten an der Seitenlinie keine Emotionen mehr gibt, dann könnten wir den Laden auch dichtmachen. Und wenn man nichts mehr ausleben darf, kriegt man irgendwann noch einen Herzinfarkt.“

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