Auf dem "Sprung" nach Rio

Martin Gromowski und Kyrylo Sonn

Veröffentlicht am Montag, 15. August 2016
Quelle: Archiv Landessportbund

Sie wollen stets hoch hinaus und haben hohe Ziele. Die beiden Trampolinturner Martin Gromowski Kyrylo Sonn, von der MTV Bad Kreuznach, wollen im kommenden Jahr Rheinland-Pfalz und Deutschland bei den OlympischenSpielen in Rio de Janeiro nach den Medaillen streben.

 

"Erfahrungen kann mir keiner nehmen"

Gromowski, gebürtig in Starograd bei Danzig (Polen) stört es dabei nicht, dass seine Sportart nicht zu den Mainstream-Sportarten zählt: "Ich habe mit sechs Jahren mit dem Trampolinturnen angefangen, da macht man sich keinerlei Gedanken, ob man mit seinem Sport Geld verdienen kann", erzählt er im Interview mit der "SportInForm", dem Magazin des Sportbund Rheinland-Pfalz. "Die Erfahrungen, die ich in meinem Sport sammele, kann mir keiner nehmen."

Erfahrungen hat der 32-Jährige schon reichlich. Mehrfacher Deutscher Meister im Einzel, im Synchron und in der Mannschaft, Europameister im Synchron und mit der Mannschaft, sowie viele weitere Erfolge konnte Gromowski bereits feiern.

Bei der anstehen WM in November will er sich dann endgültig für Rio qualifizieren. Um sich perfekt vorbeiten zu können, wurde er von seinem Arbeitgeber, der Bereitschaftspolizei, seit dem 1. März vom Dienst freigestellt.

 

Sonn will sich konzentrieren

Einer der sich ebenfalls für Rio qualifizieren will, ist Gromowskis Teamkollege Kyrylo Sonn. Der 25-Jährige konnte allerdigns erst mit etwas Verspätung in die Saison einsteigen. "Ich habe Anfang  des Jahres meine Grundausbildung bei der Bundeswehr absolviert. Das war eine Zeit mit neuen Erfahrungen für mich und hat Spaß gemacht, weil es mal etwas anderes war" sagte er der "SportInForm".

Dass der gebürtige Ukrainer den Rückstand allerdings wieder aufgeholt hat, bewies er zuletzt bei den Europaspielen in Baku. Dort holte er, zusammen mit Teamkollege Gromowski, die Bronze-Medaille.

Trotzdem sieht er bei sich noch Luft nach oben. "Verbessern kann ich mich noch in der Konzentration. Wenn es darum geht, sich im Wettkampf nicht ablenken zu lassen, sich zu fokussieren, Mut zu zeigen und auf den Punkt die gleichen Leistungen abzurufen wie im Training.

 

China ist Favorit

2004 in Athen schaffte es zuletzt Anna Dogonatze Olympiasiegerin zu werden. Beide würden das natürlich gerne ändern, doch es gibt vor allem einen Gegner der im Weg steht. "Natürlich wäre das ein Traum. Aber man muss eingestehen, dass die internationale Spitze - vor allem China - in meinen Augen nicht zu bezwingen ist", so Gromowski. Er will einfach seine bestmögliche Leistung zeigen. "Welcher Platz dann am Ende dabei herausspringt, muss man sehen."

Das ganze Interview mit Martin Gromowski und Kyrylo Sonn lesen Sie in der Juni-Ausgabe des Magazin "SportInForm"

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