EM 2016: Die Stadien

Veröffentlicht am Donnerstag, 02. Juni 2016
Quelle: Stade de France (Wikipedia/Liondartois/CC BY-SA 3.0)

Stade de France (Saint-Denis, Paris)

Das Eröffnungsspiel Frankreich – Rumänien wird am 10.06. um 21 Uhr im französischen Nationalstadion stattfinden. Mit einer Zuschauerkapazität von über 81.000 ist es das größte im Lande. Es wurde 1998 anlässlich der Weltmeisterschaft erbaut und das kostete sage und schreibe 407 Millionen Euro. Durch viele Meisterschaften in verschiedenen Sportarten hat sich das Stade de France weltweit einen Namen gemacht. Auch die Deutschen werden in dieser Spielstätte ihr erstes Spiel gegen Polen antreten (16.06. 21 Uhr). Und natürlich wird dort auch das Finalspiel im Juli stattfinden, dem nur das Stade de France gerecht werden kann.

 

 

Parc des Princes (Wikipedia/Liondartois/CC-BY-SA-3.0)

 

Parc des Princes (Paris)

Der Prinzenpark – das älteste Stadion der Franzosen und Spielstätte von Paris St. Germain. Am 21.06. um 18 Uhr wird unsere National-Elf dort gegen Nordirland spielen. Es bietet Platz für knapp 51.000 Zuschauer. Das Parc des Princes ist das ehemalige Nationalstadion Frankreichs, das 1897 eröffnet wurde und jetzt vom Stade de France abgelöst wurde.

 

 

Nouveau Stade de Bordeaux oder auch Matmut Atlantique (Wikipedia/PA/CC-BY-SA 4.0)

 

Nouveau Stade de Bordeaux (Bordeaux)

Anlässlich der Fußball-EM 2016 wurde das ehemalige Stade Chaban-Delmas bzw. Stade du Parc Lescure umgebaut. Wie die Münchner Allianz Arena wurde es vom Architektenbüro Herzog & de Meuron geplant und kostete 183 Millionen Euro. Am 02.07. findet hier ein Viertelfinalspiel statt, bei dem über 42.000 Gäste zuschauen können.

 

 

Stade Velodrome (Wikipedia/Challengeputeaux/CC-BY-SA-4.0)

 

Stade Velodrome (Marseille)

Extra für die EM wurde die Heimspielstätte von Olympique Marseille ausgebaut und hat jetzt eine Besucherkapazität von 67.000 und ist das zweitgrößte Stadion in Frankreich. Am bemerkenswertesten ist die Dachkonstruktion, die alle Plätze vor Regen schützt. Am 07.07. findet hier das Halbfinale statt und somit gehört Marseille zum vierten Mal zu den Spielstätten der großen Fußballturniere (1938 WM, 1984 EM, 1998 WM).

 

 

Parc Olympique Lyonnais (Wikipedia/Philippe/CC BY-SA 2.0)

 

Parc Olympique Lyonnais (Lyon)

Seit Anfang 2016 hat Olympique Lyon ein nagelneues Stadion. Anlässlich der EM wurde diese Spiestätte errichtet und die Baukosten beliefen sich auf 410 Millionen Euro. Ursprünglich lautete der Name „Stade de Lumieres“. Etwa 59.000 Zuschauer können dort Platz finden und die Spiele im Achtel- und Halbfinale mitverfolgen.

 

 

Stade de Nice (Wikipedia/Mirasol/CC BY-SA 3.0)

 

Stade de Nice (Nizza)

Auch in Nizza wurde 2013 ein neues Stadion für 245 Millionen Euro erbaut. Eigentlich sollte die neue Arena „Allianz Riviera“ heißen, doch da der Versicherungskonzern kein UEFA-Partner ist, musste ein neutraler Name gewählt werden. Das gleiche galt übrigens auch 2006 für die Münchner Allianz Arena. Neben den Fußballspielen des OGC Nizza finden dort auch Rugby-Spiele statt und es findet sich Platz für über 35.000 Fans.

 

 

Stadium Municipal (Wikipedia/Caroline Léna Becker/CC BY 3.0)

 

Stadium Municipal (Toulouse)

Auch dieses Stadion ist zum dritten Mal ein Austragungsort eines Fußballturniers (WM 1938 und 1998). Außerdem war es Spielort bei drei Rugby-Union-Weltmeisterschaften (1991, 1999, 2007).  Auch wenn es die kleinste Spielstätte Frankreichs ist, passen immer noch 33.000 Zuschauer hinein und ist Heimspielstätte des FC Toulouse.

 

 

Stade Bollaert-Delelis (Wikipedia/Liondartois/CC-BY-SA 4.0)

 

Stade Bollaert-Delelis (Lens)

Schon bei der Weltmeisterschaft 1998 war dieses Stadion einer der Austragungsorte. Damals wurde die Kapazität von 50.000 auf 41.800 Zuschauerplätze herunter gesetzt und das in diesem Jahr noch einmal, sodass jetzt knapp über 38.000 Personen hinein passen.  Wenn nicht gerade eine Meisterschaft stattfindet, beheimatet das Stade Bollaert-Delelis den Zweitligisten RC Lens.

 

 

Stade Geoffrey-Guichard (Wikipedia/KevFB/CC-BY-SA-3.0)

 

Stade Geoffrey-Guichard (Saint-Etienne)

Seit der Eröffnung im Jahr 1931 diente dieses Stadion als Spielstätte für die EM 1984 und die WM 1998. Benannt wurde sie nach dem Gründer der „Casino“-Einzelhandelskette. Aktuell fasst das Stadion über 35.000 Zuschauer und wird unter anderem zum Austragungsort der Spiele in der Gruppenphase.

 

 

Stade Pierre-Mauroy (Wikipedia/Liondartois/CC-BY-SA-3.0)

 

Stade Pierre-Mauroy (Lille)

Am 12.06. wird hier um 21 Uhr das Spiel Deutschland – Ukraine stattfinden und über 50.000 Zuschauer finden Platz. 2012 wurde dieses Stadion für 282 Millionen Euro errichtet und besitzt ein ganz nettes Feature: Es kann halbiert werden und dann als kleinere Halle mit einer Kapazität von 30.000 Zuschauern für z.B. Basketballspiele dienen. Benannt ist es nach dem langjährigen Bürgermeister von Lille und ist Spielstätte des OSC Lille.

 

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