Am 18.7. ...

Sportnews > So geschehen Veröffentlicht am Sonntag, 19. Juli 2015

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Am 18.7. Da war doch was? Genau. Vielleicht werden sich einige erinnern, für alle anderen gibt es hier nochmal das Wichtigste aus der Sportgeschichte.

Am 18.7. ...

  • 1909: Bei der durch den Sturz des Schrittmachers Werner Krüger ausgelösten Rennbahnkatastrophe von Berlin auf der Berliner Radrennbahn „Botanischer Garten“ kommen neun Zuschauer ums Leben und über 40 Menschen werden schwer verletzt. Damit ist dieses Unglück das schlimmste, das in Deutschland jemals im Radsport geschehen ist.
  • 1976: Bei den Olympischen Sommerspielen in Montreal erhält die erst 14-jährige Rumänin Nadia Comăneci als erste Turnerin überhaupt die Höchstnote 10,0 für ihre Übung auf dem Stufenbarren, eine Note, die sie bei diesen Spielen noch sechs weitere Male erhalten wird.

Geboren:

1925: Shirley Strickland, australische Leichtathletin, Olympiasiegerin

1929: Leonhard Pohl, deutscher Leichtathlet, Olympiamedaillengewinner

1957: Edmund „Ede“ Becker, deutscher Fußballspieler und –trainer

1965: Petra Schersing, deutsche Sprinterin

1966: Kathrin Neimke, deutsche Kugelstoßerin

1971: Ralf Appel, deutscher Großmeister im Schach

1983: Jan Schlaudraff, deutscher Fußballspieler

1988: Änis Ben-Hatira, deutscher Fußballspieler

Gestorben:

1986: Stanley Rous, britischer Fußballfunktionär, Präsident des Weltfußballverbandes FIFA

2014: Andreas Biermann, deutscher Fußballspieler

Andreas Biermann

Bild: Northside / wikimedia

Der gebürtige Berliner Fußballprofi spielte während seiner Karriere unter anderem für den FC St. Pauli in der 2. Bundesliga. Am 18.07.2014 nahm er sich nach langer Krankheit das Leben. Nur wenige Tage nach dem Selbstmord von Robert Enke teilte Biermann mit, dass er ebenfalls an Depressionen litt und einen Versuch unternommen habe, sich das Leben zu nehmen. Kurz darauf begab er sich in stationäre Behandlung. Nach seinem Bekenntnis kämpfte Biermann immer wieder öffentlich für die Behandlung von Depressionen, schrieb unter anderem ein Buch mit dem Titel „Rote Karte Depressionen“. Doch am 18. Juli 2014 verlor Biermann den Kampf gegen die Krankheit schließlich und setzte seinem Leben ein Ende.

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