Sport für die Gemeinschaft

Neben dem Sport etwas Gutes tun

Ratgeber > Sport mit Verantwortung Veröffentlicht am Montag, 16. November 2015

Quelle: Shutterstock

Sportler in Vereinen führen meist neben dem Sport noch soziales Engagement durch. Die ehrenamtlichen Vereine haben einen Zweck, der der Gemeinschaft etwas Gutes tut, dies honoriert selbst der Gesetzgeber.

Generell ist Sport im Alltag ein wichtiger Ausgleich. Sport ist in Maßen gut für die Gesundheit und macht einfach Spaß. Wenn man seinen Sport sogar noch in einem Verein ausübt führt man oftmals selbst Sozialarbeit mit aus oder kommt zu mindestens damit in Berührung. Joachim Friedsam vom Sportbund Rheinhessen: „Man engagiert sich im Verein ja für eine Gemeinschaft“. Daher tut man oft etwas Gutes. Die meisten Vereine sind in der Regel gemeinnützig. Wenn dies der Fall ist erkennt sogar der Gesetzgeber an, dass der Zweck des jeweiligen Vereins etwas Gutes für die Gemeinschaft ist.

Unterstützung der Sozial-Schwachen

In Vereinen ist es nicht so wie in vielen Fitness-Studios, dass es einen bestimmten Preis gibt und der bezahlt werden muss. Vereine möchten gerade auch eher Sozial-Schwächeren Kindern ermöglichen Sport zu treiben. Daher gibt es für diese Personengruppen oftmals Sonderregelungen. Es wird das benötigte Material und Sportkleidung für die Menschen gesammelt und anschließend zur Verfügung gestellt. Des Weiteren wird zum Teil sogar ganz auf den Mitgliedsbeitrag verzichtet. Doch bei diesen ganzen guten Taten stellt sich die Frage wie der Verein letztendlich an Geld kommt, um sein eigenes Bestehen zu sichern. Friedsam erklärt: „Es gibt für Vereine diverse Zuschussmöglichkeiten. Betrachtet man aber die aktuelle Lage, bei der es heißt auch Flüchtlinge zu unterstützen, kann man sich an das Programm des Landessportbundes wenden, die extra eine Stiftung für helfende Vereine im Bereich des Flüchtlings-Thema aufgelegt haben.“

Also wer Sport treiben möchte und überlegt wo er das machen kann, sollte nicht immer sofort auf kommerzielle Möglichkeiten zurückgreifen. Denn die meisten Sportangebote gibt es auch in gemeinnützigen Vereinen, bei denen man neben dem Sport noch etwas Gutes tun kann.

 

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