Regeneration im Sport

Gib dem Körper zurück was er verbraucht

Ratgeber > Sport mit Verantwortung Veröffentlicht am Mittwoch, 27. April 2016

Quelle: Shutterstock.com

Wer Sport macht verlangt seinem Körper auch einiges ab. Eine Expertin erklärt, warum es so wichtig ist, den Verlust wieder auszugleichen.

Sport ist gesund und Sport ist wichtig für den menschlichen Körper. Aber auch die Regeneration ist ein wesentlicher Bestandteil des Gesamtbildes. Hier spielt vor allem auch die richtige Ernährung eine große Rolle. Wann sollte ich was meinem Körper zurückgeben?

 

Rat vom Profi: Zurückgeben!

Ernährungsexpertin Dr. Mareike Großhauser ist unter anderem für den Olympia-Stützpunkt Rheinland-Pfalz / Saarland zuständig und betreut dort Sport-Stars wie Raphael Holzdeppe oder Kai Kazmirek. Sie erklärt, nach welchen Anstrengungen man besonders darauf achten sollte, seinem Körper etwas zurück zu geben: „Am besten bekannt sind die Ausdauerbelastungen. Je nach Trainingszustand und Belastungsintensität werden bei ca. 1,5 Stunden Reserven angezapft und verringert werden und das betrifft in erster Linie natürlich den Flüssigkeitshaushalt und den Kohlenhdydratespeicher.“

 

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Weiterhin bekräftige Großhauser die Wichtigkeit und erklärt, dass es durchaus negative Folgen haben kann, wenn man dem Körper nichts zurückführt. „Sollte man nach dem Sport dem Körper beispielsweise zu wenig Flüssigkeit zurückgehführt haben, können Folgen wie Ermüdung, Krämpfe oder Unkonzentriertheit.“

 

3 Liter Wasser am Tag?

Speziell beim Thema Getränke sind sich viele ja uneins. Wie viel Flüssigkeit pro Tag ist denn nun am Besten? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt durchschnittlich 1,5 Liter Flüssigkeit durch Getränke am Tag zu sich zu nehmen. Denn „gut über die Hälfte des Bedarfs nimmt man ja auch noch durch die feste Nahrung zu sich“, verrät Dr. Großhauser. Insgesamt kommt man dann also auf durchschnittlich 2,6 Liter Flüssigkeit. Allerdings rät die Expertin den Flüssigkeitsbedarf als individuelle Größe zu sehen. „Ich rate immer, das Ganze von Person zu Person unterschiedlich zu betrachten und zu sagen: Okay, es macht mal Sinn mich vor und auch nach der Belastung zu wiegen und festzustellen, wie groß meine Flüssigkeitsverluste sind.“

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