Sicherheit in Stadien

Veröffentlicht am Mittwoch, 06. Juli 2016
Quelle: shutterstock.com

Fast 4 Wochen ist die Europameisterschaft mittlerweile alt. Ein Event dieser Größe bringt natürlich immer viele Sicherheitsrisiken mit sich. Saison für Saison gibt es etliche Konflikte zwischen verfeindeten Fangruppierungen vor und außerhalb des Stadions.

Bei dem europaweiten Turnier treffen etliche Menschen verschiedener Kulturen, Nationalitäten und Gesellschaften aufeinander. Es herrscht höchste Alarmstufe. Seitdem sich in der Vorrunde Englische und Russische Hooligans regelrechte Straßenschlachten lieferten, ist es in Frankreich gottseidank aber ruhig geworden. Die Sicherheitschefs und die Polizei scheinen alles im Griff zu haben.

Um mehr zum Thema „Sicherheit bei Sportveranstaltungen“ zu erfahren, haben wir für euch den Geschäftsführer von WR Security, Michael Blauth, befragt. Seine Sicherheitsfirma kümmert sich unter anderem um die Sicherheit im Stadion in Kaiserslautern auf dem Betzenberg. Jahr für Jahr gibt es auch hier etliche Hochsicherheitsspiele bei denen noch mehr Kontrolle als sonst herrscht. Auch auf großer Bühne haben sie schon Erfahrungen gesammelt. Der geschäftliche Höhepunkt war sicherlich der Einsatz bei der FIFA Fussball WM 2006. Bei den WM-Spielen in Kaiserslautern wurden über 2.000 Mitarbeiter zur Absicherung des Fritz-Walter-Stadions und verschiedener Public-Viewing Fan-Feste eingesetzt.

 

Umgang mit Situationen im Stadion

Zu den typischen Aufgaben eines Ordners im Stadion gehören verschiedene Bereiche. Bei der sorgfältigen Eingangskontrolle werden die Personen auf gefährliche Gegenstände durchsucht. Außerdem gibt es nochmal Kontrollen zu allen separaten Bereichen innerhalb des Stadions. Immer wieder geraten randalierende Fans oder gar Hooligans bei Fußballspielen aneinander. Für die Sicherheitsleute ist jeder Konflikt ein heikles Thema, dass es schnellstmöglich zu lösen gilt. „Es kommt auf die Situation an, ist es ein Konflikt der zwischen zwei Personen entsteht oder geht es eher in Richtung Massenpanik. Also da gibt es keine generelle Regel", erklärt Blauth. Auch auf die Unterstützung der Staatsgewalt können die Sicherheitsspezialisten zählen: "Die Polizei ist natürlich immer mit dabei und wenn es dann zu größeren Problemen kommt, auch bereit einzugreifen.“

Die Sicherheit bei der Europameisterschaft in Frankreich schätzt er relativ hoch ein. Er lobt die starke Präsenz der Polizei und die hervorragenden Kontrollen. Auch wenn bisher alles gut verlaufen ist, besteht natürlich immer ein gewisses Restrisiko.

„In den Stadien hat sich in puncto Sicherheit sehr viel getan, denn alle haben aufgerüstet. Vereinzelungsanlagen am Eingang und sorgfältige Videoüberwachung sorgen dafür, dass es innerhalb des Stadions kaum Probleme gibt", lobt Blauth die Entwicklung der letzten Jahre. Wir sind froh, dass die EM bisher so friedlich verlaufen ist und sind uns sicher, dass die französischen Sicherheitsleute weiterhin einen guten Job machen.

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