Top Facts zur Champions League

Skurrile Geschichten rund um den höchsten europäischen Klub-Wettbewerb

Veröffentlicht am Dienstag, 13. September 2016
Quelle: Yury Dmitrienko / Shutterstock.com

Die Uefa Champions League startet in die neue Saison. Mit dem FC Bayern, dem VfL Wolfsburg, Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach nehmen vier Teams aus Deutschland teil.

Wir haben für Euch die interessantesten Fakten und Spiele raus gesucht:

 

Das Land mit den meisten Titelgewinnen ist ...

Spanien! 16 Mal konnten Real Madrid (11x) und der FC Barcelona (5x) den Titel bereits gewinnen. Dazu standen mit Atletico Madrid und dem FC Valencia zwei weitere Teams im Finale, die sich allerdings geschlagen geben mussten. 

 

Das Land mit den meisten Titelträgern ist ...

England! Fünf unterschiedlich Teams dürfen sich den Gewinn der Champions League, bzw. des Europapokals der Landesmeister auf den Briefkopf schreiben: FC Liverpool (4x), Manchester United (3x), Nottingham Forrest (2x), Aston Villa (1x), FC Chelsea (1x).

 

Der erfolgreichste Verein der Königsklasse ist Real Madrid (Bild: Natursports / Shutterstock.com)

 

Die meisten Titel in Folge gewann ...

Real Madrid! Zwischen 1956 und 1960 schafften es die Königlichen die begehrte Trophäe fünf mal in Folge zu gewinnen. Ein Rekord für die Ewigkeit?

 

Der Spieler mit den meisten Titeln ist ...

Francesco Gento! Der Spanier gewann mit Real Madrid sechs mal den Cup der Landesmeister.

 

Die Trainer mit den meisten Titeln sind ...

Carlo Ancelotti und Bob Paisley! Gleich zwei Trainer schafften es, ihre Teams gleich drei Mal zum Titel zu führen. Der Italiener Ancelotti gewann zwei Mal mit dem AC Mailand und ein mal mit Real Madrid. Der 1996 verstorbene Bob Paisley schaffte es sogar mit ein und dem selben Verein. Drei Mal holte er mit dem FC Liverpool den Henkelpott auf die Insel.

 

Clarence Seedorf im Trikot des AC Mailand (Bild: Jan S0L0 / Wikimedia / Lizenz: CC-BY-SA-2.0)

 

4 Titel mit 3 Vereinen holte ...

Clarence Seedorf! Der Niederländer ist der einzige Profi der es schaffte mit drei verschiedenen Vereinen die Champions League zu gewinnen. 1995 holte er sich mit Ajax Amsterdam den Titel, mit Real Madrid gewann er 1998 und 2003 folgte sein dritte Erfolg mit dem AC Mailand. Mit den Italienern gewann er 2007 sogar noch ein viertes Mal den Titel.

 

Der älteste eingesetzte Spieler ist ...

Marco Ballotta! Der italienische Torwart war 2007 bei seinem letzten Einsatz im Gruppenspiel gegen Real Madrid ganze 43 Jahre und 253 Tage alt. Der älteste Spieler der je in einem Finale aktiv war ist übrigens ebenfalls ein Torhüter. Edwin van der Sar stand 2011 bei der 1:3-Pleite seines Klubs Manchester United gegen den FC Barcelona mit 40 Jahren und 211 Tagen im Tor der Engländer.

 

Der jüngste eingesetzte Spieler ist ...

Celestine Babayaro! 16 Jahre, 2 Monate und 26 Tage jung war der Nigerianer bei seinem Debüt für den RSC Anderlecht im Jahr 1994. Wirklich lange dauerte es allerdings nicht. Bereits in der 37. Minute sah Babayaro im Spiel gegen Steaua Bukarest die rote Karte.

 

Die schnellste rote Karte bekam ...

Olexandr Kutscher! Der Ukrainer schaffte 2015 im Spiel gegen den FC Bayern das Kunststück, wegen einer Notbremse bereits nach drei Minuten vom Platz zu fliegen.

 

 

Das schnellste Tor in einem Finale nach Einwechslung erzielte ...

Lars Ricken! 10 Sekunden dauerte es, bis der in der 70. Minute eingewechselte Ricken das vorentscheidende 3:1 für Borussia Dortmund im Finale 1997 gegen Juventus Turin erzielte. Es war der erste und bis heute einzige internationale Titel für den BVB.

 

Die beste Trefferquote hat ...

Gerd Müller! Na klar, wer sonst als der Bomber der Nation. Insgesamt kommt die Stürmer-Legende zwar "nur" auf 35 Tore in der Königsklasse - allerdings benötigte er dafür auch nur 35 Spiele. Macht also einen Schnitt von einem Tor pro Spiel. Davon können selbst ein Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi nur träumen.

 

Die höchste Halbzeitführung hatte ...

der FC Bayern München! 5:0 führte man zur Halbzeit im Gruppenspiel 2012 gegen den OSC Lille. Die Gäste aus Frankreich lagen dabei schon nach 33 Minuten mit fünf Toren hinten. Schweinsteiger, Pizarro, Robben und noch zwei Mal Pizarro sorgten für klare Verhältnisse. Das Spiel endete übrigens dann "nur" mit 6:1 für den FCB.

 

Ergebisse, die es so heute wohl nicht mehr geben wird ...

Carl Zeiss Jena - Sporting Lissabon - 4:2 (2:1 / 2:1)

In der Saison 1970 / 71 setzte sich Carl Zeiss Jena in der 2. Runde gegen den portugisischen Top-Klub Sporting Lissabon durch. Nachdem man bereits das Hinspiel in Jena für sich entscheiden konnte, gewann Jena auch in Portugal mit 2:1.

 

TSV 1860 München - Real Madrid - 2:3 (1:0 / 1:3)

Die Sensation lag in der Luft als der TSV 1860 München in der Saison 1966 / 67 in der 2. Runde auf die Königlichen traf. Das Hinspiel gewannen die Löwen durch ein Tor von Hans Küppers überraschend mit 1:0. Und auch im Rückspiel sah es zunächst gut aus für die Münchner. Nach einer Viertelstunde erzielte Rudolf Brunnenmeier die Führung für den TSV. Doch Real drehte das Spiel durch Tore von Grosso, Velosso und Pirri.

 

Eintracht Braunschweig - Juventus Turin - 3:3 (3:2 / 0:1)

Im Viertelfinale des Cups der Landesmeister traf Eintrach Braunschweig in der Saison 1967 / 68 auf den italienischen Traditionsklub Juventus Turin. Im Hinspiel gerieten die Löwen zunächst durch ein Eigentor von Peter Kaack in Rückstand, doch Kaack machte seinen Fehler wieder wett und traf zum Ausgleich. Noch vor der Pause trafen Hans-Georg Dulz und Horst Berg für die Braunschweiger. Erst in der 82. Minute war es dann Giovanni Sacco, der für die Italiener verkürzen konnte. Im Rückspiel sah es lange Zeit gut aus für Braunschweig. Ein verwandelter Elfmeterfür Juventus in der 88. Minute sorgte dann allerdings für den Ausgleich in der Gesamtrechnung. Im Entscheidungsspiel setzten sich dann die alte Dame aus Turin durch und zog ins Halbfinale ein.

 

 

Real Madrid - Hamburger SV - 3:5 (2:0 / 1:5)

Die Halbfinalpartien der Saison 1979 / 80 zwischen Real Madrid und dem HSV sollten in die Geschichte der Norddeutschen eingehen. Das Hinspiel in Madrid gewannen die Königlichen souverän mit 2:0. Das Rückspiel sollte nur noch Formsache sein. Doch angeführt von den beiden Doppel-Torschützen Manfred Kaltz und Horst Hrubesch gewann der HSV sensationell mit 5:1 und zog somit ins Finale ein. Hier verpasste man allerdings durch eine 0:1-Niederlage gegen Nottingham Forest den größten Triumph der Vereinsgeschichte.

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