Top Facts zur Euro League

Skurrile Facts, überraschende Spiele und mehr

Veröffentlicht am Donnerstag, 15. September 2016
Quelle: katatonia82 / Shutterstock.com

Nachdem am Dienstag die Champions League in die neue Saison gestartet ist, geht es nun also auch mit der UEFA Europa League wieder los. Auch hier sind mit Borussia Dortmund, dem FC Schalke 04 und dem FC Augsburg deutsche Starter vertreten.

 

Wir haben für Euch die interessantesten Fakten und Ergebnisse raus gesucht:

 

Das Land mit den meisten Titelgewinnen ist …

Italien und Spanien! Juventus Turin (3x), Inter Mailand (3x), der AC Parma (2x) und der SSC Neapel (1x) konnten den Cup insgesamt neun mal nach Italien holen. Auch die Iberer konnten den Titel bereits neun mal gewinnen. Hier ist es vor allem der FC Sevilla der mit vier Siegen maßgeblichen Anteil am Erfolg der Spanier hat. Außerdem gewannen Real und Atletico Madrid jeweils zwei mal und einmal der FC Valencia.

 

Das Land mit den meisten Titelträgern ist …

Deutschland! Obwohl es seit der Umbenennung in „Europa League“ keinen deutschen Titelträger mehr gab, sind wir in dieser Statistik immernoch führend. Insgesamt konnten fünf unterschiedliche Vereine bereits den Cup gewinnen: Borussia Mönchengladbach (2x), der FC Schalke 04, Bayern München, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt.

 

Bereits vier mal konnte der FC Sevilla die Europa Leauge gewinnen (Bild: katatonia82 / Shutterstock.com)

 

Das Team mit den meisten Titeln ist …

Der FC Sevilla! Nicht die großen Namen wie der FC Liverpool, Juventus Turin oder Inter Mailand sind hier führend. Die Anduliser gewannen in der zweithöchsten Europäischen Spielrunde bereits vier Mal den Titel. Bemerkenswert dabei: Sie gewannen ihre Titel jeweils im „Doppelpack“. Zunächst siegte man 2006 und 2007, dann holte man 2014 den Titel und konnte diesen 2015 ebenfalls erfolgreich verteidigen. Eine Titelverteidigung ist bisher außer Sevilla nur Real Madrid 1985 und 1986 geglückt.

 

Der Spieler mit den meisten Titeln ist …

José Antonio Reyes! Der Spanier konnte sich bereits über vier Triumphe freuen. Je zwei mal siegte er mit Atletico Madrid (2010 / 2012) und dem FC Sevilla (2014 / 2015).

 

Der Trainer mit den meisten Titeln ist …

Giovanni Trapattoni! Der stolze Italiener und frühere Coach des FC Bayern gewann den Titel bisher drei Mal. Allerdings nicht mit den Münchnern. Mit Juventus Turin triumphierte er 1977 und 1993 und mit Inter Mailand gewann er 1991.

 

Der älteste eingesetzte Spieler ist …

Brad Friedel! Der US-Torwart kam 2013 im Gruppenspiel seines Teams Tottenham Hotspur gegen den FC Sheriff Tiraspol aus Moldawien im Alter von 42 Jahren und 173 Tagen zum Einsatz.

 

Brad Friedel hat seine Karriere mittlerweile beendet (Bild: Photo Works / Shutterstock.com)

 

Der jüngste eingesetzte Spieler ist …

Romelu Lukaku! Der beglische Stürmer wurde 2009 von seinem damaligen Verein RSC Anderlecht im Alter von nur 16 Jahren und 127 Tagen im Spiel gegen Dinamo Zagreb eingesetzt. Nur 91 Tage später erzielte Lukaku im Spiel gegen Ajax Amsterdam sein erstes Tor und ist damit auch der jüngste Torschütze aller Zeiten.

 

Die meisten Tore in einem Spiel erzielte …

Eldar Hadžimehmedović! 2003 erzielte der Stürmer beim 6:0-Erfolg seines damaligen Teams FK Lyn aus Norwegen gegen NSÍ Runavík von den Färöer Inseln alle sechs Tore!

 

Die meisten Tore in einer Saison erzielte …

Radamel Falcao! Der Ausnahmestürmer, damals noch in Diensten des FC Porto, erzielte in der Saison 2010 / 11 sagenhafte 17 Tore! Damit übertraf er den 15 Jahre alten Rekord von Jürgen Klinsmann (FC Bayern) der 15 mal traf.

 

Die meisten Unentschieden am Stück spielte …

Juventus Turin! Ganze sechs Mal spielte der italienische Rekordmeister in der Gruppenphase 2010 / 11 Unentschieden. Zu Beginn gab es ein 3:3 gegen Lech Posen. Danach folgte ein 1:1 bei Manchester City. Mit dem gleichen Ergebnis endete das Heimspiel gegen Salzburg. Das Rückspiel in Österreich endete torlos. Mit einem 1:1 kam man auch aus Posen wieder nach Turin, wo sich Juve im letzten Spiel ebenfalls mit 1:1 von Manchester City trennte. Die „Alte Dame“ schied somit nach sechs Remis in Folge auf Platz drei liegend aus der Gruppenphase aus.

 

Sechs Unentschieden in Folge - ein ungewollter Rekord von Juventus Turin (Bild: Actualites_FOOT / Twitter)

 

Ergebnisse, die es so heute wohl nicht mehr geben würde ...

Hamburger SV – FC St. Johnstone – 2:4 (2:1 / 0:3)

In der ersten Runde der Saison 1971 / 72 musste der Hamburger SV gegen den FC St. Johnstone aus Schottland antreten. Im Hinspiel konnte durch zwei Tore von Klaus Zaczyk mit 2:1 gewonnen werden. Jim Pearson markierte den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Schotten. Im Rückspiel wollten die Hanseaten durch einen guten Auftritt den Einzug in die nächste Runde perfekt machen. Doch die Mannschaft um Uwe Seeler und Manfred Kaltz versagte auf ganzer Linie. Henry Hall, erneut Jim Pearson und Gordon Whitelaw trafen für St. Johnestone, der HSV war bereits in der ersten Runde ausgeschieden.

 

FC Porto – Dynamo Dresden – 1:3 (1:2 / 0:1)

1972 traf Dynamo Dresden in der dritten Runde auf den FC Porto aus Portugal. Bereits im Hinspiel in Portugal legte Dresden mit 2:1-Sieg den Grundstein für das Erreichen des Viertelfinals. Frank Richter und Hans-Jürgen Kreische trafen für den Ost-Klub. Richter war es dann auch, der mit seinem Tor im Rückspiel den Einzug in die nächste Runde perfekt machte.

 

RWD Molenbeek – FC Schalke 04 – 2:1 (1:0 / 1:1)

In der dritten Runde der Saison 1976 / 77 blamierte sich der FC Schalke 04 gegen den belgischen Vertreter RWD Molenbeek. Alexander Lafont schoss die Belgier im Hinspiel zu einem 1:0-Heimsieg. Im Rückspiel wollte das Schalker Team um Stürmerstar Rüdiger Abramczik unbedingt das Ruder unbedingt noch einmal herum reißen, doch mehr als ein 1:1 kam nicht zustande. Damit war S04 draußen.

 

1. FC Köln – FC Barcelona – 4:1 (0:1 / 4:0)

Ein echtes Hammerlos wartete auf den FC Köln in der zweiten Runde des Jahres 1980. Man traf auf den spanischen Spitzenklub FC Barcelona. Und ausgerechnet im Hinspiel in Köln gewannen die Katalanen durch ein Tor von Quini mit 1:0. Im Rückspiel musste der FC also unbedingt mit zwei Toren Vorsprung gewinnen um doch noch in die nächste Runde einzuziehen. Und tatsächlich, die Domstädter spielten wie aus einem Guss und nahmen Barcelona mit 4:0 in deren Stadion auseinander. Strack, Engels, Littbarski und Müller erzielten die Tore für Köln.

 

 

Real Madrid – FC Kaiserslautern – 3:6 (3:1 / 0:5)

Was sich heute liest wie ein schlechter Scherz ist 1982 im Viertelfinale tatsächlich passiert. Die roten Teufel müssen gegen Real Madrid ran und verlieren das Hinspiel in Madrid erwartungsgemäß mit 1:3. Was sich dann allerdings im Rückspiel zugetragen hat, kann man getrost als Fußball-Wunder bezeichnen. Der FCK lässt Real nicht den Hauch einer Chance und schickt die Madrilenen mit 5:0 zurück in die spanische Hauptstadt. Friedhelm Funkel war es, der mit einem Doppelpack bereits nach 15 Minuten für klare Verhältnisse sorgte. Bongartz, Eilenfeldt und Geye machten die Klatsche für die Königlichen perfekt.

 

FC Sion – FC Karl-Marx-Stadt – 3:5 (2:1 / 1:4)

Kaum zu glauben, aber wahr. Der FC Karl-Marx-Stadt, aka FC Chemnitz, trat in der Saison 1989 / 90 im Uefa Pokal an und traf in der zweiten Runde auf den Schweizer Verein FC Sion. Nachdem die Eiggenossen durch einen späten Treffer das Hinspiel mit 2:1 gewannen, stand der Ost-Klub im Rückspiel unter Zugzwang. Doch Steffen Ziffert zeigte mit seinem Treffer in der 11. Minute wohin die Reise gehen sollte in diesem Spiel. Steinmann, Wienhold und Laudeley legten nach, den Schweizern gelang durch Cina nur noch der Ehrentreffer. In der nächsten Runde war dann allerdings Endstation für die Karl-Marx-Städter. Mit 1-3 (1:2 / 0:1) verlor man gegen das italienische Top-Team Juventus Turin.

 

B 1903 Kopenhagen – FC Bayern München 6:3 (6:2 / 0:1)

Einer der schmerzhaftesten Erfahrungen des großen FC Bayern dürfte die Reise nach Dänemark im Jahr 1991 gewesen sein. In der 2. Runde traf man auf den Boldklubben 1903, oder auch B 1903 Kopenhagen. Während des Spiels durften sich wohl alle Zuschauer verwundert die Augen gerieben haben. Zunächst brachte Mazinho die haushohen Favoriten aus München zwar in Führung, doch was dann passierte, ging in die Analen des Fußballs ein. Manniche (2), Nielsen, Wegner, Kraus und Uldbjerg machten aus einem 0:1-Rückstand eine 6:1-Führung! Die Bayern fühlten sich dabei wie im falschen Film und konnten lediglich durch Münch noch verkürzen. Auch im Rückspiel zeigten die Bayern kein Aufbäumen und gewannen durch ein spätes Tor von Münch lediglich mit 1:0. Die 2:6-Pleite gegen den B 1903, das nur ein Jahr später mit einem anderen Verein zum FC Kopenhagen fusionierte, ist bis heute eine höchsten Niederlagen für den deutschen Rekordmeister im internationalen Wettkampf.

 

 

FC Valencia – Karlsruher SC – 3:8 (3:1 / 0:7)

Nachdem sich der KSC in der Vorsaison erstmals in der Vereinsgeschichte für den Uefa Pokal qualifizieren konnte, traf man nach dem Erstrunden-Sieg gegen PSV Eindhoven in der zweiten Runde auf den spanischen Topverein FC Valencia. Der damalige Tabellenführer aus Spanien ließ im Hinspiel auch überhaupt keine Zweifel aufkommen, wer der Favorit bei dieser Partie war und siegte deutlich mit 3:1. Die Karlsruher brauchten im Rückspiel also ein Wunder, wollten sie doch noch ins Achtelfinale einziehen.  Und tatsächlich! Mit 7:0 wird der FC Valencia abgefertigt, überragender Aktuer auf Seiten der Baden ist Edgar Schmitt, der nach seinen vier Toren liebevoll „Euro-Eddy“ genannt wurde. Das „Wunder vom Wildpark“ war geboren.

 

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