Die Zeit der Niederlagen

Veröffentlicht am Montag, 28. Dezember 2015
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Der Sport rückt in den Hintergrund

Rund 80.000 Zuschauer sehen am 13. November im Stade de France, Paris, das Freundschaftsspiel zwischen der französischen und der deutschen Fußballnationalmannschaft. Als um etwas 21.20 Uhr laute Explosionen zu hören sind, tritt der Sport für den Rest der Spielzeit allerdings in den Hintergrund. Paris ist wieder einmal Ziel des Terrors geworden - und der Sport bekommt dies hautnah zu spüren. Während in der Stadt das Töten andauert, werden die Stadiontore verschlossen, nach dem Spiel entsteht eine Massenpanik. Mindestens 130 Menschen verlieren an diesem Abend ihr Leben. Nur wenige Tage später sind für beide Mannschaften weitere Freundschaftsspiele geplant: Das Spiel der deutschen Nationalmannschaft in Hannover wird wegen einer Terrorwarnung kurzfristig abgesagt, die Franzosen spielen im Wembley-Stadion in England, wo an diesem Abend ein Zeichen der Einheit gegen den Terror gesetzt wird, als das ganz Stadion die französische Nationalhymne singt. 

 

Klitschko und die ungewohnte Niederlage 

Der 28. November 2015 wird Wladimir Klitschko in keiner guten Erinnerung bleiben: Gegen den Briten Tyson Fury verliert der Ukrainer an diesem Abend all seine vier Weltmeistertitel (WBA, WBO, IBF und IBO). Klitschko hatte von Beginn an Mühen und verlor am Ende nach 12 Runden einstimmig nach Punkten. Damit war Fury der erste Klitschko-Bezwinger nach elf unbesiegten Jahren.

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Hamburg sagt Nein!

Ein Bürgerschaftsreferendum sollte über Hamburgs Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 entscheiden. Stimmberechtigt waren alle Hamburger ab 16 Jahren sowie die Menschen in Kiel, wo die Segelwettbewerbe stattfinden sollten. Von 653.227 gültigen – bei 1.528 ungültigen – Stimmen entfielen in Hamburg 51,6 % auf Nein, wodurch die Bewerbung für Olympia nun nicht mehr fortgeführt wird. In Kiel zeigte sich ein anderes Bild: Hier stimmten 65,6 % für eine Weiterführung der Bewerbung.

 

Deutschland wieder mal im Glück

Die Auslosung zur EM 2016 in Frankreich (10.6. - 10.7.) hätte für das deutsche Team durchaus schlimmer ausfallen können: 

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