Playoff-Zeit in der DEL

Sportnews > Wusstet ihr schon Veröffentlicht am Mittwoch, 27. April 2016

Quelle: wikipedia.org / Foto: palgreen / Lizenz: CC BY-SA 3.0

"Best of three", "Best of seven" und "Sudden death". Die Playoffs sind für Eishockey-Fans die schönste Zeit der Saison. Wir geben einen Ausblick.

Das Warten hat für die Eishockeyfans in Deutschland ein Ende: Heute beginnen die Playoffs der DEL um die Meisterschaft 2016. Und in der ersten Playoff-Runde, in der noch zwei Viertelfinalisten gesucht werden, kommt es gleich zu einem Prestigeduell: Der Vorjahresmeister, die Adler aus Mannheim, kämpfen gegen die Kölner Haie um den Einzug in die Runde der besten Acht. Das zweite Duell der ersten Runde liefern sich der ERC Ingolstadt (Meister 2014) und die Straubing Tigers.

 

Von "Best of three" zu "Best of seven"

Diese erste Runde wird im Modus "Best of three" gespielt. Das bedeutet, dass das Team mit zwei Siegen auf der Habenseite sofort weiter kommt, auch wenn erst zwei der drei angesetzten Partieen gespielt sein sollten. Ist ein Spiel nach der regulären Spielzeit nicht entschieden, wird die Partie so lange in 20 Minuten-Abschnitten verlängert bis ein Tor fällt. Dieses entscheidet das Spiel dann sofort mit dem so genannten "Sudden death".

 

Mirko Lüdemann, Dauerbrenner bei den Kölner Haien, will heute Abend mit seinem Team den ersten Schritt Richtung Viertelfinale machen - Bild: httpelfhaie.piranho.de / wikimedia; Cologne Sharky

 

Ab dem Viertelfinale, also der zweiten Runde, werden die Duelle im "Best of seven"-Modus gespielt. Hier sind also sieben Duelle pro Spielpaarung angesetzt, dass Team, das zuerst vier Siege erringen kann, kommt aber sofort weiter. Hier warten die Eisbären aus Berlin und der EHC München noch auf ihre Gegner, die anderen Partien lauten: Iserlohn Roosters - Nürnberg Ice Tigers und die Grizzlys Wolfsburg gegen die Düsseldorfer EG. Das Viertelfinale beginnt am 15. März.

 

Spannung wie nie

Die Hauptrunde der Saison hätte wohl kaum spannender verlaufen können denn noch nie holte ein Tabellenführer weniger Punkte als die Münchner in dieser Saison (94) und nur zweimal holte ein Schlusslicht im Schnitt mehr Punkte als die Schwenninger Wild Wings (55). Da ist es auch nicht verwunderlich, dass dazwischen alles sehr eng zuging: So schafften es die Kölner Haie zum Beispiel noch am letzten Spieltag, von Platz zehn auf Platz sieben zu klettern um somit heute Abend im ersten Spiel gegen Mannheim Heimrecht zu haben. Die Spannung der Liga zeigte sich auch durch die Begeisterung der Zuschauer denn die DEL konnten nun zum fünften Mal in Folge einen Zuschauerrekord feiern. Über 2,4 Millionen Fans sahen die 364 Hauptrundenspielen in den Eishallen und Arenen, was einem Schnitt von etwa 6.600 pro Spiel entspricht.   

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