Die Pfeile fliegen wieder

Das World Matchplay zieht die Massen an

Sportnews > Wusstet ihr schon Veröffentlicht am Donnerstag, 21. Juli 2016

Quelle: Youtube / world matchplay darts order of play

Zurzeit findet im „Winter Gardens“ in Blackpool das nach der Weltmeisterschaft, älteste und prestigeträchtigste Turnier im Dartsport statt.

Nach der WM und der Premier League befindet sich beim World Matchplay am meisten Preisgeld im Topf. Von insgesamt 450.000 Pfund gehen allein 100.000 an den Gewinner. Und auch die Stimmung ist wie bei allen anderen Turnieren erstklassig. Auch das World Matchplay trägt dazu bei, dass die Sportart in Deutschland immer beliebter wird und die Zahl der Dart-Vereine in den letzten Jahre in die Höhe schossen.

 

Die Legende regiert

Dart-Legende Phil Taylor ist mit 15 Siegen bei 22 Austragungen der absolute Rekordsieger. Zudem war "The Power" bis zum Vorjahr siebenmal in Serie in Blackpool erfolgreich. 2015 zerschlug der Niederländer Michael van Gerwen Taylors Dominanz und holte sich nach einem 18:12 in den Legs gegen James Wade zum ersten Mal den Titel. Spielberechtigt sind bei diesem Turnier die Top 16 der PDC Order of Merit (Weltrangliste der PDC) und 16 Qualifikanten. Am Samstag dem 16.Juli fanden die ersten Matches statt. Das Finale findet am Sonntag dem 24.Juli statt. Eine große Überraschung gab es schon in der ersten Runde, als Mervyn King einen der Mitfavoriten, den sechsmaligen Finalteilnehmer James Wade aus dem Turnier warf.

 

Hopp mit Nachholbedarf

Der deutsche Hoffnungsträger und Juniorenweltmeister Max Hopp verpasste die Qualifikation zum World Matchplay durch das Erstrunden bei der Players Championship vor einigen Wochen. Als einzig deutschsprachiger Spieler ist der Österreicher Mensur Suljovic dabei.

In den ersten beiden Viertelfinalspielen trifft der Führende der Order of Merit und Premier League Sieger Michael van Gerwen auf Dave Chisnall. Das andere Match wird schon ein echter Kracher! Die Nummer vier der PDC und amtierender Vizeweltmeister Adrian Lewis trifft auf die Nummer fünf Peter Wright. Diese Viertelfinalpaarung gab es schon bei der Weltmeisterschaft, wo Lewis seinem Kontrahenten kaum eine Chance ließ. Wright hat also eine Rechnung mit Lewis zu begleichen.

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