Mehr Geld für Übungsleiter und Baumaßnahmen

Sportbund Rheinhessen erhöht die Zuschüsse

Verbandsnews > Sportbund Rheinhessen Veröffentlicht am Montag, 09. Dezember 2019

Quelle: Sportbund Rheinhessen/Richter

In seiner Hauptausschusssitzung teilte der Sportbund Rheinhessen mit, dass die Zuschüsse für Übungsleiter und kleine Baumaßnahmen zum Jahresende einen Zuschlag erfahren. Darüber hinaus wurde erstmals das Gütesiegel „Kinder- und jugendfreundlicher Sportverein“ verliehen.

„Für jede Übungsleiter – und Vereinsmanagerlizenz bekommt ein Verein 15 Euro zusätzlich, der Zuschuss für kleine Baumaßnahmen steigt von 20 auf 30 Prozent für alle, die in diesem Jahr gefördert wurden“, erklärte Sportbund-Geschäftsführer Joachim Friedsam. „Wir haben gut und sehr solide gewirtschaftet. Darüber hinaus freuen wir uns über eine Sonderausschüttung von Lotto, die wir komplett an unsere Vereine und Verbände durchreichen“, fügte er hinzu. Auch die Fachverbände profitieren von den zusätzlichen Lotto-Mitteln.

Neben den guten Nachrichten für Vereine und Verbände gab es auch Ehrungen für verdiente Funktionäre: Nicole Muth (Ehrennadel des Sportbundes Rheinessen in Gold), Thomas Biewald (Ehrennadel des Sportbundes Rheinessen in Silber), Anselm Oehlschlägel (Ehrennadel des Sportbundes Rheinessen in Gold) sowie Dr. Udo Rauch (Ehrenplakette des LSB in Bronze) und Rudolf Flörks (Ehrenplakette des LSB in Silber) erhielten ihre verdiente Anerkennung.

Dann kam es zu einer Premiere: Der TV 1863 Leiselheim ist der erste Verein, der das neue Gütesiegel der Sportjugend Rheinhessen an sein Vereinsheim hängen darf und ab sofort als „kinder- und jugendfreundlicher Sportverein“ auf sich aufmerksam machen kann. „Der TVL hat alle Kriterien, wie zum Beispiel eine Jugendordnung, eine Jugendvertretung, ein Kinderschutzprogramm oder entsprechende Angebote für die Zielgruppe bestens erfüllt“, begründete Nadine Nagel, die stellvertretend für den Sportjugend-Vorstand die Ehrung an TVL-Vizepräsident Peter Rickes überreichte.

Aber auch kritische Töne waren im Rahmen der Sitzung zu hören. Sportbund-Präsident Klaus Kuhn berichtete von einer Initiative „Land in Bewegung“, mit dem die Landesregierung in den kommenden zwei Jahren Menschen zur Bewegung bringen möchte. Dafür sollen „Bewegungsmanager" eingestellt werden, die in öffentlichen Räumen kostenfreie Sport- und Bewegungsangebote anbieten sollen. Flächendeckend in ganz Rheinland-Pfalz. Die Versammlung kritisierte an dieser Stelle, dass dieses Programm im Vorfeld nicht mit den verantwortlichen Experten im Sport abgestimmt wurde. Kuhn zeigte Verständnis für die Argumente, sagte aber auch, dass „sich das LSB-Präsidium eingehend damit beschäftigt und nach intensiver Diskussion für eine Unterstützung entschieden hat“. Der Sport wollte, trotz einiger Bedenken, „dem Land gegenüber zeigen, dass wir ein verlässlicher Partner sind“.

Zum Schluss der Versammlung wurde noch ein neuer Rechtsausschuss gewählt: Paul Blaschke (Vertreter der Fachverbände), Ulrike Cohnen (Vertreterin des Präsidiums), Präsident Klaus Kuhn und Manfred Pfeifer (Vertreter der Sportkreisvorsitzenden) erhielten jeweils ein einstimmiges Votum.

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