Doppelte Auszeichnung für den FV Berghausen

„Verein des Monats“-Teilnehmer mit Sepp-Herber-Urkunde belohnt

Vereinsnews > vereinsleben.de Veröffentlicht am Donnerstag, 01. April 2021

Quelle: FV Berghausen

Der FV Berghausen hat in diesen Tagen gleich doppelt Grund zur Freude! Neben dem zweiten Platz bei der Aktion „Verein des Monats“ wurde der Verein aus der Nähe von Speyer auch mit der Sepp-Herberger-Urkunde ausgezeichnet.

Da freut sich die Vereinskasse! Der FV Berghausen darf sich derzeit über gleich zwei finanzielle Unterstützungen im Gesamtwert von 6.000 Euro freuen! Geld, das sich der Verein aufgrund seines Engagements mit der neu gegründeten Abteilung „FVB.HILFT“ wahrlich verdient hat. 

Nachdem der Verein im März bei der von vereinsleben.de ausgerichteten Aktion „Verein des Monats“ den zweiten Platz erreichte und sich somit 1.000 Euro sicherte, wurde der FV Berghausen zusätzlich noch von der DFB-Stiftung Sepp Herberger mit der Sepp-Herberger-Urkunde auszeichnet. Der erste Platz in der Kategorie „Corona-Engagement“ ist mit 5.000 Euro dotiert.

Sowohl bei der DFB-Stiftung als auch bei „Verein des Monats“ stand das Projekt „FVB.HILFT“ im Blickpunkt des Geschehens – ein Projekt, das bedürftigen Menschen in Zeiten der Corona-Pandemie helfen soll.

FVB hilft da, wo Hilfe gebraucht wird

Zwei Tage nach dem ersten Lockdown im vergangenen Jahr kam Vereinsmitglied Andreas Ruhnke die Idee dazu. Schnell fand er innerhalb des Vereins zahlreiche Unterstützer seiner Idee und so konnte der Verein mit seinen Mitgliedern bereits über 2.000 Menschen – selbstverständlich kostenlos – helfen.

Das Spektrum an Hilfsarbeiten kennt dabei fast keine Grenzen: „Wir haben Menschen beim Einkauf unterstützt, beim Arbeitsrecht beraten, bei der Wohnungssuche unter die Arme gegriffen, Möbel transportiert, Fahrdienste für Kinder durchgeführt, Gartenarbeit gemacht und vieles mehr. Die Liste, die ich in dieser Zeit erstellt habe, nimmt kaum ein Ende“, erklärt Ruhnke, der heute die Hilfsabteilung leitet.

Dabei gibt es beinahe kein Themengebiet, in dem nicht geholfen werden kann. „Es ist ein riesiger Vorteil, dass wir innerhalb unserer Fußballfamilie Experten in allen möglichen Bereichen haben“, so Ruhnke. „Normalerweise findet man immer eine oder mehrere Personen, die sich mit einem bestimmten Sachverhalt perfekt auskennen. Wir haben in unserem Netzwerk Schüler, Rentner, Ärzte, Anwälte, Firmeninhaber, Handwerker und viele Berufsgruppen mehr.“

Projekt wird fortgesetzt

Geholfen wird natürlich unabhängig von Herkunft, Religion oder Staatsangehörigkeit. „Für uns spielt es auch keine Rolle, ob die Person, die wir unterstützen, Mitglied in unserem Verein ist oder nicht“ so Ruhnke weiter.

Das Hilfsangebot kennt außerdem auch keine Ortsgrenzen. Durch Bewerbung in den sozialen Medien und der lokalen Presse, wurde das Projekt des FVB auch außerhalb von Berghausen so bekannt, dass sogar Malu Dreyer, die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz und Speyers Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler bereits Unterstützung zusagten. 

Ein Ende der Abteilung „FVB.HILFT“ ist nicht in Sicht – auch nicht nach der Corona-Pandemie. Ruhnke: „Wir haben feststellen müssen, dass zahlreiche Menschen in unserer nächsten Nachbarschaft auf Hilfe angewiesen sind – auch unabhängig von Corona. Und es ist toll zu sehen, dass wir Wertschätzung für unser Engagement bekommen. So hat sich eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten entwickelt.“

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