FedEx‘ ehrgeiziges Ziel

Federer will einer Millionen Kinder helfen

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Dienstag, 24. Juli 2018
Roger Federer schreibt Autogramm für seine Fans

Quelle: Oli Scarff AFP/Getty Images

Roger Federer ist seit Jahren auch sozial sehr aktiv! Mit seiner „Roger Federer Foundation“ will er benachteiligte Kinder unterstützen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem „Match for Africa“.

Was haben Bill Gates und Roger Federer gemeinsam? Beide haben sehr viel Geld, beide spielen gerne Tennis und beide setzen sich seit einer gefühlten Ewigkeit für karitative Zwecke sein! Da liegt es also quasi auf der Hand, dass Federer und Gates zusammen zum Schläger greifen und für den guten Zweck aufschlagen. Beim „Match for Africa“, einem von der „Roger Federer Foundation“ organisierten Wohltätigkeits-Turnier, stehen beide seit 2013 Seite an Seite auf dem Platz. Unterstützt werden sie dabei häufig von anderen Top-Stars der Tennis-Szene wie etwa Rafa Nadal, Stan Wawrinka oder Andy Murray.

Zusammen erzielen die beiden dabei Jahr für Jahr Millionenbeträge, die der Stiftung zu Gute kommen. „Ich sammele so viel Geld mit der Foundation. Am Anfang wollte ich es nicht an die große Glocke hängen, da ich nicht wollte, dass die Leute denken, dass ich es nur mache, um gut dazustehen. Aber in den vergangenen fünf Jahren hätte ich nicht erwartet, so viel Geld für die Stiftung zu bekommen", freut sich Federer in einem Interview mit dem „Style Magazin“.

„Muss Erfolg teilen“

Für den Schweizer ist es selbstverständlich sich zu engagieren. „Meine Eltern haben mir schon als Kind beigebracht, dass ich meinen Erfolg teilen muss und den nicht so privilegierten Kindern etwas zurückgeben muss. Das ist absolut keine Bürde - ich genieße es. Man kann keinen Erfolg ohne Großzügigkeit haben."

Auch in diesem Jahr weiß der 20-fache Grand-Slam-Sieger genau was er mit seiner Foundation möchte. Einer Millionen Kinder in Südafrika und der Schweiz  will Federer zu besserer Bildung verhelfen. Durch den Bau von Schulen, der Bereitstellung von Lehrmaterial und Lehrern.

Dass Südafrika dabei ebenfalls im Fokus steht, ist mit der Herkunft seiner Mutter begründet. Lynette Federer wurde 1952 im südafrikanischen Kempton Park geboren.  „Ursprünglich habe ich die Stiftung gegründet, um Kindern in Südafrika zu helfen. Das ist natürlich auch wegen meiner Mutter und ihrer Herkunft", so Federer.

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