Marathon-Spende in Marathon-Höhe

Aktion „LebensLauf“ übergibt Spendenscheck

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Mittwoch, 15. August 2018

Quelle: vereinsleben.de

Das Netzwerk rund um den karitativen „LebensLauf“ übergab der Initiative „Kidicare“ und weiteren Institutionen am Mittwoch einen Scheck im Wert von einer Rekordhöhe von 42.844,54 Euro.

Es ist der absolute Spendenrekord der bisherigen Benefizaktion zum Gutenberg-Marathon in Mainz. Die Partner des „LebensLauf“ überreichten in den Räumen der Johanniter Unfallhilfe Regionalverband Rheinhessen 42.844,54 Euro an insgesamt 17 Institutionen. „Wir möchten uns bei allen bedanken was uns widerfahren ist“, freut sich Prof. Dr. Hans-Christoph Reiss, Regiovorstand des Regionalverbands der Johanniter, die das Projekt „Kidicare“ im Jahr 2000 ins Leben gerufen hatten. „Wir sind sehr dankbar und können eine Menge für die Kinder und ihre Familien veranstalten.

Zwar wurde das offizielle Ziel bei der Gesamt-Spendensumme, nämlich die genaue Distanz eines Marathons (42,195 km) „verpasst“, wirklich gestört hat es aber niemand. „Da sind wir etwas zu weit gerannt“, sagte Thorsten Richter vom Sportbund Rheinhessen bei der offiziellen Übergabe mit einem Augenzwinkern.

„Keine Aktion die vergessen wird“

Der „LebensLauf“ ist die offizielle Charity-Aktion im Rahmen des Mainzer Gutenberg-Marathons. Getragen wird dieser vom Sportbund Rheinhessen, der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, der Sparda-Bank Südwest, Lotto Rheinland-Pfalz sowie der Landeshauptstadt Mainz, dem Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz, dem „Ärztefanclub Mainz 05“ und dem „Mainz 05 hilft e.V.“.

Der Aktionstag sei „sensationell“ gewesen, bilanzierte Richter. Durch die jährliche Organisation im Rahmen des Gutenberg-Marathons wolle man die „sozialen Aspekte in Mainz vorantreiben.“

Mehr als 42.000 Euro konnten beim "Lebenslauf" für karitative Zwecke gesammelt werden. (Bild: vereinsleben.de)

„Kidicare“ freut sich über Rekordsumme

Von der in diesem Jahr eingenommenen Rekordsumme gehen ca  17.500 Euro an die Initiative „Kidicare“. Am 1. September 2000 vom Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. gegründet, betreut „Kidicare“ Kinder und Jugendliche, die aufgrund ihrer Erkrankung sonst in Krankenhäusern, Hospizen oder Heimen leben müssten, aufgrund der Spenden allerdings zuhause, in ihrer gewohnten Umgebung in einer 1:1-Betreuung versorgt werden können.

Der Rest der Spendensumme wird unter allen Institutionen aufgeteilt, die in den Vorjahren als Hauptempfänger bedacht worden sind. „So ist es keine Aktion, die vergessen wird“, freut sich Richter über das immer größer werdende Netzwerk  an Hilfsorganisationen, aber auch an Unterstützern.

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