Per WhatsApp: FCK trennt sich von Löhmannsröben

Kult-Kicker meckert über stillosen Lautern-Abgang

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Freitag, 07. Juni 2019

Quelle: picture alliance/Promediafoto

Der FC Kaiserslautern wird den Vertrag mit Kult-Profi Jan Löhmannsröben nicht verlängern. Die Art und Weise, wie man dem Mittelfeldspieler die Entscheidung mitteilte, sorgt allerdings für Unverständnis.

„Wenn das ein Schiri ist, weiß ich nicht. Soll er Cornflakes zählen gehen. Da platzt mir die Krawatte.“  Mit diesem Spruch erlangte Jan Löhmannsröben in der vergangenen Saison Kultstatus bei den Anhängern des FC Kaiserslautern. In der kommenden Saison wird der 28-Jährige allerdings nicht mehr für die roten Teufel auflaufen. Sein auslaufender Vertrag wird nicht verlängert. Das teilten ihm die Verantwortlichen mit – per WhatsApp!

Gegenüber der Bild sagte Löhmannsröben:  „Ich finde es schade, wenn man es so lange rauszögert und einem dann per WhatsApp-Nachricht mitgeteilt wird, dass es nicht mehr weiter geht. Es kam kein Anruf.“

Löhmannsröben war spätestens nach der Cornflakes-Aussage einer der absoluten Publikumslieblinge. Sein Trikot war das meistverkaufte Shirt der gesamten Saison. Nun muss er sich einen neuen Verein suchen.

Martin Bader, Sport-Chef der roten Teufel äußerte sich wie folgt gegenüber der BILD: „Ich habe nach der Saison mit ihm persönlich gesprochen. Ihm gesagt, dass es noch offen ist, aber die Wahrscheinlichkeit besteht, dass wir die Option nicht wahrnehmen. Ich habe den Berater dann informiert und ihm persönlich eine SMS geschrieben.“

Trennung per SMS – nicht nur im Privatleben ein schlechter Stil. Aber irgendwie auch passend zur derzeitigen Situation rund um den FCK.

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