Tierquäler sieht Rot

Kroaten-Kicker tritt Huhn den Kopf ab

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Freitag, 08. November 2019

Quelle: picture alliance/Perenyi

Mieser Fall von Tierquälerei in Kroatien! Während eines Fußballspiels trat einer der Spieler ein Huhn derart vom Spielfeld, dass dieses sogar seinen Kopf verlor. Der Profi flog dafür vom Platz und entschuldigte sich auf eine sehr eigenwillige Art.

Dass bei dem kroatischen Verein NK Jelengrad aus der zweiten Sisak-Moslavina-County-Liga hin und wieder mal ein paar Hühner über den Fußballplatz laufen, ist nichts Neues. Schließlich liegt das Feld direkt neben einem Bauernhof. Wirklich gestört haben diese kuriosen „Flitzer“ bisher aber niemanden. Wie das Nachrichtenportal „24Sata“ nun allerdings berichtet, kam es beim Spiel gegen Jasenovac nun zu einem äußerst brutalen Fall der Tierquälerei.

Nachdem die Partie wieder einmal wegen des Federviehs unterbrochen werden musste, brannten bei Jelengrad-Stürmer Ivan Gadzek anscheinend alle Sicherungen durch! Er jagte die Tiere an der Seitenauslinie entlang, trat nach den Tieren und erwischte eines der Tiere. Der Fußballer hob das am Boden liegende Tier auf und warf den leblosen Körper über den Zaun. Die Attacke des Fußballers war so heftig, dass das Tier bei der Aktion sogar den Kopf verlor.

„Scheiß drauf!“

Der Schiedsrichter zeigte dem Spieler direkt im Anschluss die rote Karte wegen unsportlichen Verhaltens.

Gadzek selbst zeigte sich nach dem Spiel uneinsichtig. Stattdessen sich zu entschuldigen, beschwerte er sich zunächst über die Hühner. „Hühner betreten hier ständig das Feld, daher muss das Spiel oft unterbrochen werden. Das Gelände ist voller Kot, das sind unhygienische Bedingungen“, so der Spieler. „Ich rannte zu den Hühnern, um sie zu vertreiben, schwang meinen Fuß und tötete versehentlich eines. Scheiß drauf.“

Hier seht ihr die ekelhafte Aktion des Spielers im Video. ACHTUNG: Das Video kann verstörenden Inhalt enthalten!

Schlussendlich schien der Übeltäter aber doch noch zur Besinnung gekommen zu sein. „Es hat mir dann irgendwie doch leid getan. Also habe ich ihr (der Halterin des Huhns, d.Red.) einen Brief geschickt, zusammen mit einem neuen Huhn“, zitiert das Nachrichtenportal den 23-Jährigen. 

„Habe selbst zwei Hunde und eine Katze“

Anscheinend wollte er sich selbst vor öffentlichen Anfeindungen schützen. „Ich hoffe, die Öffentlichkeit verurteilt mich jetzt nicht. Eigentlich liebe ich Tiere sogar!“, so der Amateurspieler. „Ich selbst habe auch einen Hund und zwei Katzen. Lange hatte ich sogar einen Papagei, doch der ist kürzlich gestorben. Vielleicht war ich einfach deswegen noch etwas traurig.“

Die Halterin soll sich übrigens versöhnlich gezeigt haben. Ein Vereinsmitarbeiter berichtete dem Portal, dass man im Anschluss noch ein gemeinsames Abendessen auf dem Bauernhof veranstaltet habe: „Nach dem Spiel dachte niemand mehr an den Vorfall. Wir aßen alle zusammen Gulasch, dann war alles gut.“

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