Traurige Diagnose nach Baseball-Kopftreffer

Zweijähriges Mädchen behält wohl bleibende Schäden

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Freitag, 10. Januar 2020

Quelle: Picture Alliance / AP Photo

Vor sieben Monaten wurde ein kleines Mädchen während eines Baseball-Spiels der MLB von einem Ball am Kopf getroffen. Nun gibt es ein trauriges Update zu ihrem Gesundheitszustand.

Es war ein tragischer Unfall der weit über die Landesgrenzen der USA für Bestürzung und Erschütterung sorgte: Am 29. Mai 2019, beim Baseball-Spiel zwischen den Houston Astros und den Chicago Cubs, traf ein verunglückter Ball den Kopf eines zweijährigen Mädchens im Publikum. Vor Schmerzen und Schreck fing das Mädchen an zu weinen und zu schreien.

Mit mehr als 100 Kilometer pro Stunde prügelte Albert Almora, Schläger der Cubs, den Ball damals – vollkommen unabsichtlich – in die Menge. Als er sah, was passierte brach auch er weinend zusammen. Die Bilder des trauernden Baseballers, der von seinen Teamkollegen getröstet werden musste, gingen um die Welt.

Trauriges Update zum Gesundheitszustand

Nun gab der Anwalt der Familie des Mädchens ein Update zum Gesundheitszustand. Und offenbarte dabei gegenüber dem „Houston Chronicle“ Trauriges: „Sie hat einen dauerhaften Schaden in einem Teil des Gehirns erlitten. Sie wird mit epileptischen Anfällen zu kämpfen haben, wird medikamentös behandelt, und das könnte ihr ganzes Leben lang so bleiben.“
Es bleibt allerdings auch ein wenig Hoffnung: „Es könnte, könnte aber auch nicht zu einem Rückgang kommen.“

Direkt nach dem Vorfall wurde ein Schädelbruch, subdurale Blutungen, Gehirnquetschungen und ein Ödem diagnostiziert. Derzeit bleibe das Mädchen weiterhin in medizinischer Behandlung. Laut den Ärzten könne man die Auswirkungen der Verletzungen auf das Nervensystem mit einem Schlaganfall vergleichen.

Die Houston Astros reagierten direkt im Anschluss auf das tragische Unglück und erweiterten die Fangnetze in ihrem Stadion. Auch die MLB kündigte an, dass in diesem Jahr alle Teams nachziehen und ebenfalls die Sicherheitsnetze erweitern.
 

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