Testfahrer verspottet Schumi Jr.

Aitken macht sich über Debüt von Haas-Piloten lustig

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Mittwoch, 31. März 2021

Quelle: picture alliance / Laci Perenyi | Jerry Andre

Mick Schumacher und Nikita Mazepin blieben bei ihrem Formel-1-Debüt in Bahrain nicht fehlerfrei. Bei einem Testfahrer der Konkurrenz sorgte die Leistung der beiden Haas-Piloten für Schadenfreude.

Für Mick Schumacher und Nikita Mazepin war der Große Preis von Bahrain ein eher holpriger Start in ihre Formel-1-Karrieren. Sowohl Schumacher als auch Mazepin blieben bei ihrem Debütrennen in der Königsklasse nicht von Fehlern verschont.  

Während Schumi Jr. nach einem Dreher in der vierten Runde immerhin weiterfahren konnte und eine durchaus solide Leistung zeigte, war das Rennen für seinen Teamkollegen bereits nach wenigen Metern in der ersten Runde vorbei. In Kurve drei drehte sich der junge Russe nach einem Fahrfehler und krachte in die Mauer. Es war der negative Höhepunkt eines schwierigen Wochenendes für Mazepin, der bereits in den Trainings und im Qualifying mit dem Auto zu kämpfen hatte.

Ex-Konkurrent spottet auf Twitter

Einer der offenbar seinen Spaß an den Fehlern der Haas-Piloten hatte, ist Jack Aitken. „Da fühle ich mich mit Blick auf die 60 Runden, die ich in Sakhir vor meinem Dreher geschafft habe, doch gleich viel besser“, schrieb der Testpilot von Williams auf Twitter.

Der Brite vertrat beim Bahrain-GP im vergangenen Jahr George Russell, der für den an Corona erkrankten Lewis Hamilton in den Mercedes befördert wurde. Auch er sah die Zielflagge damals nicht, flog in der 61. Runde nach einem Fahrfehler ab.

Schumi Jr. mit Debüt halbwegs zufrieden

Schumacher selbst erklärte seinen Fehler wie folgt: „Ich war einfach zu optimistisch, was den Grip betrifft, den wir nach dem Startabbruch und dem Safety-Car und so weiter hatten.“

Trotz des Missgeschicks am Anfang zog Mick Schumacher im Anschluss an sein erster Formel-1-Rennen aber ein halbwegs positives Fazit. „Der 16. Platz klingt besser als er ist. Wir waren ganz offensichtlich das langsamste Auto im Feld. Aber ich denke, dass wir trotzdem alles gemacht haben, was zu machen war“, so der 22-Jährige. 

„Wir sind alles durchgegangen, was wir uns vorgenommen hatten, und ich habe jetzt schon das Gefühl, dass ich das Auto besser verstehe. Das kann ich jetzt ins nächste Wochenende mitnehmen.“

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