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Tsubasa Ozora, Genzo Wakabayashi, Kojiro Hyuga – weltweit sind diese japanischen Fußball-Helden bekannt und äußert beliebt. Ihre fußballerischen Fähigkeiten brachten sie vom kleinen Klub Nankatsu FC in Japan teilweise bis in die Bundesliga, wo Genzo Wakabayashi sich als Torhüter des Hamburger SV einen Ruf als echter Rückhalt erarbeiten konnte. Und natürlich der Sprung von Tsubasa, der nach Brasilien ging um dort Profi-Fußballer und letztlich einer der besten Kicker der Welt zu werden.
Bei vielen Fußball-Fans werden diese Zeilen Erinnerungen an die Kindheit wecken. Schließlich handelt es sich bei den genannten Fußballern um fiktive Figuren aus der japanischen Fußball-Kult-Serie „Captain Tsubasa“.
Doch in Zukunft könnte zumindest der Klub der Manga-Helden auch in der Realität im japanischen Profi-Fußball angreifen. Denn der Nankatsu SC hat Großes vor. Derzeit noch in der 6. Liga aktiv, will man zukünftig ganz oben mitspielen.
Angeführt wird der Klub von Yoichi Takahashi, dem Schöpfer und Zeichner von Tsubasa und seinen Freunden. Seit der Gründung im Jahr 2012 verfolgt der Klub das Ziel, erstklassig zu werden. Dabei hofft er auch auf die Fans der Manga-Helden: „Wir würden uns über weltweite Unterstützung auf unserem Weg freuen. Denn unser Verein soll wie Tsubasa Ozora überall auf der Welt geliebt werden“, so Satoshi Ito, Pressesprecher des Klubs, gegenüber Transfermarkt.de.
Die Nummer 10 wird im Klub natürlich nicht vergeben: „Diese Nummer ist für Captain Tsubasa reserviert.“
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— 高橋陽一 Yoichi TAKAHASHI (@0728takahashi) August 22, 2019
Captain Tsubasa & Co. prägten eine ganze Generation an Kindern. Doch nicht nur in Japan sind die fiktiven Fußballer wahre Helden. Weltweit gibt es Fans der Manga-Reihe. Auch ehemalige Weltstars wie Andrea Pirlo, Fernando Torres oder Andres Iniesta wuchsen mit der Serie auf und sind große Fans.
Bei der Eröffnung von einem Bahnhof komplett im Style von „Captain Tsubasa“ in Katsushika, der Heimatstadt von Klub-Präsident Takahashi und gleichzeitig auch Gründungsort des Nanakatsu SC, fungierte Iniesta im Jahr 2019 beispielsweise als Pate des Bahnhofsprojekts.