„Ohnmächtig sehen wir euer Leid“

Bundesliga-Klubs kündigen Hilfe für Hochwasser-Opfer an

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Freitag, 16. Juli 2021

Quelle: picture alliance/dpa | Harald Tittel

Nach der schweren Hochwasser-Katastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen kündigten drei Fußball-Klubs an, den Opfern helfen zu wollen.

Die schrecklichen Bilder von der Hochwasser-Katastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen bewegen derzeit ganz Deutschland. Über 100 Menschen sind nach den schweren Unwettern bereits verstorben, tausende werden noch vermisst. Teilweise wurden ganze Dörfer und Städte überschwemmt. Die Wassermassen hinterließen ein Anblick der Verwüstung.

Inzwischen haben mehrere Profi-Vereine aus den betroffenen Regionen angekündigt, helfen zu wollen. 

So schrieb der FSV Mainz 05 am Freitagmorgen auf Twitter: „Ungläubig sehen wir diese Bilder. Ohnmächtig sehen wir euer Leid. Mit unseren Herzen und Gedanken sind wir bei allen Opfern dieser Katastrophe. Wir werden helfen!“

Dazu postete der Bundesligist ein Bild eines komplett zerstörten Ortes.

Auch der 1. FC Kaiserslautern beteiligt sich an der Hilfe. Der Traditionsklub aus der Pfalz will am Samstag beim Testspiel gegen den VfB Stuttgart II insgesamt 300 FCK-Trikots der letzten Saison verkaufen. Die gesamten Einnahmen werden an die Opfer gespendet.

Der Preis pro Trikot soll bei 25 Euro liegen. Zudem kündigten die „Roten Teufel“ an, dass man mit Trauerflor spielen und es eine Schweigeminute geben werde.

BVB plant Benefizspiel

Die Verantwortlichen von Borussia Dortmund planen unterdessen ein Benefizspiel, dessen Einnahmen ebenfalls komplett an die Opfer der Flut-Katastrophe gehen sollen. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kündigte an: „Auch Borussia Dortmund wird seinen Teil dazu beitragen, um den Betroffenen zu helfen, und die Einnahmen eines Benefizspiels, das wir möglichst in Hagen bestreiten möchten, den Opfern zukommen lassen.“

Die Bilder mit den schrecklichen Ausmaßen rund um Dortmund hätten den Verein geschockt. Watzke: „Hagen-Hohenlimburg liegt nur wenige Kilometer vor unserer Haustür. Von dort und aus vielen weiteren Teilen des Landes erreichen uns schreckliche Bilder, obendrein aber berührende, die zeigen, wie sehr die Menschen der Region einander in schwierigen Situationen beistehen.“

Nachdem die Bundesliga bereits während der Debatte um die Regenbogen-Farben bei der EM zusammen gestanden hatte, ist durchaus zu erwarten, dass noch weitere Vereine helfen werden.

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