Darts-Queen mit kuriosem Geständnis

WM-Teilnehmerin Fallon Sherrock zieht Spieler in Pubs ab

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Montag, 20. Dezember 2021

Quelle: picture alliance / empics | John Walton

Darts-Profispielerin Fallon Sherrock hat vor ihrem WM-Duell erzählt, wie sie sich in Pubs gerne mal ein wenig Taschengeld oder einen Drink erspielt. Leidtragende sind dabei Menschen, die sie nicht kennen.

Eigentlich sollten Darts-Fans den Name Fallon Sherrock inzwischen kennen. Der 27-Jährigen gelang es 2020 als erster Frau überhaupt, bei der PDC Weltmeisterschaft einen Sieg gegen ihre männlichen Kollegen einzufahren. Damals besiegte sie zunächst Chris Evetts und anschließend sogar auch noch Mensur Suljovic.

Seit ihren sensationellen Siegen im Londoner Alexandra Palace ist die „Queen of the Palace“ quasi ein absoluter Star in der Szene. Dass es aber tatsächlich noch Fans der fliegenden Pfeile gibt, die die Engländerin nicht kennen, hat sie nun im Interview mit der englischen Zeitung „The Guardian“ selbst verraten.

„Und dann sage ich: Google mich!“

Demnach mache sie sich diese Unwissenheit gerne auch mal zu nutzen. „Wenn ich in einem Pub bin, fragen mich die Leute manchmal, ob ich eine Runde Dart spielen möchte - und wenn sie nicht wissen, wer ich bin, sage ich, dass ich nicht sehr gut bin“, so Sherrock.

Natürlich würden die Leute allerdings sehr schnell merken, dass sie nicht gegen eine Anfängerin spielen. 

Für Sherrock gehe es dabei auch eher um den Spaß an der Aktion. Sie wolle die Leute nicht ausnehmen und spiele daher „nur um einen Fünfer. Oder einen Drink“. Die meisten Leute würden sie für ihr Spiel anschließend loben: „Und dann sagen sie: ‚Oh, du bist eigentlich ganz gut.‘ Und dann sage ich: ‚Google mich.‘“

Sherrock scheitert in Runde 2

In diesem Jahr ist die WM für die Engländerin allerdings bereits schon wieder vorüber. Nachdem sie für die erste Runde noch ein Freilos besaß, scheiterte sie in ihrem Auftaktspiel an ihren Landsmann Steve Beaton knapp mit 2:3 Sätzen.

Ihrer Bekanntheit dürfte die Niederlage allerdings keinen Abbruch tun. Und für diejenigen, die sie trotz ihrer bisherigen Erfolge noch immer nicht kennen, gibt es ja Google ...

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