Irres Becker-Gerücht

Boris Becker sollte angeblich aus der Zelle heraus Tennis kommentieren

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Donnerstag, 05. Mai 2022

Quelle: picture alliance / Peter Kneffel/dpa | Peter Kneffel

Um Boris Becker rankte sich kürzlich ein besonders kurioses Gerücht. Demnach sollte der Leimener seine Experten-Tätigkeit für einen TV-Sender weiterhin ausführen, obwohl er schon seit Tagen inhaftiert ist.

Das wäre wirklich ein absoluter Hammer für die deutsche TV-Landschaft gewesen!

Laut Berichten der Schweizer Tageszeitung „Blick“ plante der TV-Sender Eurosport, Boris Becker ein Studio im Londoner Gefängnis einzurichten, um diesen weiterhin als Experten für Tennis-Turniere einsetzen zu können. Demnach wären die Verantwortlichen sogar schon in Verbindung mit den Anwälten des 54-jährigen.

Einzig: Die Meldung der Schweizer Zeitung hat absolut nichts mit der Realität zu tun!

Eurosport dementiert Bericht

Wie der Münchener TV-Sender bestätigte, handelt es sich um eine Ente. In einem eigens veröffentlichten Statement heißt es, dass „Boris Becker nicht Teil der Eurosport French-Open-Berichterstattung sein wird. Wir werden unser Experten-Team für die French Open demnächst bekannt geben.“ 

Zum Leidwesen der Tennis-Fans wird Boris Becker damit wohl noch länger nicht mehr bei Tennisübertragungen zu hören sein. Aber selbst für eine Legende wie Becker gilt: Niemand ist unersetzlich - zumindest für die Dauer der Haftstrafe!

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