Fieser Faustschlag

Argentinischer Profi schlägt Schiedsrichterin nieder

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Wednesday, 03. August 2022

Quelle: Pixabay / planet_fox (Symbolbid)

Mit einem brutalen Angriff auf die Schiedsrichterin hat sich ein argentinischer Drittligaspieler für eine Gelbe Karte „gerächt“. Der Spieler verletzte die Offizielle mit einem hinterhältigen Faustschlag und bekam dafür die volle Härte des Gesetzes zu spüren.

Skandal in Argentinien!

Im argentinischen Drittligamatch zwischen Club Deportivo Independencia und Club Deportivo Garmense entwickelte sich nach einer Gelben Karte zunächst „nur“ ein Handgemenge.

Garmense-Profi Cristian Tirone brannten jedoch plötzlich alle Sicherungen durch: Er näherte sich der Schiedsrichterin von hinten und streckte sie brutal mit einem Schlag in den Nacken nieder!

Die Unparteiische Dalma Cortadi blieb zwar nicht lange auf dem Boden liege, dennoch spürte sie nach eigener Aussage die schmerzhaften Folgen des Faustschlags. 

„Ich bin gefallen, nachdem ich geschlagen wurde, und kann mich an nichts mehr erinnern. Als ich aufstand, war mir schwindelig und mir war, als ob ich mich übergeben müsste“, erzählte sie in einem Radiointerview.

Cortadi musste nach dem Schlag mehrere Stunden im Krankenhaus behandelt werden.

Drastische Konsequenzen

Deportivo Garmense verurteilte die brutale Attacke seines Spielers aufs Schärfste: „Der Verein weist diese Aktion, die im Widerspruch zu dem Geist steht, der mit der Ausübung dieses Sports verbunden ist, entschieden zurück.“

Der argentinische Verband schloss sich dem an und verkündete: „Die AFA weist die Handlungen des Spielers Cristian Tirone (Deportivo Garmense) gegen die Schiedsrichterin Dalma Cortadi, die Opfer von körperlicher Gewalt wurde, zurück und verurteilt sie.“

Cristian Tirone wurde direkt nach dem Vorfall verhaftet und bekam anschließend eine lebenslange Sperre vom argentinischen Fußballverband erteilt.

Die von ihm attackierte Cortadi stellte nochmals unmissverständlich klar: „Das Geschlecht spielt hier keine Rolle. Es ist mir als Frau passiert, aber es passiert auch unter Männern. Solche Taten dürfen nicht mehr passieren!“

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