Angeberwissen zum Super Bowl

Mit diesen Fakten könnt ihr richtig Eindruck machen

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Thursday, 09. February 2023

Quelle: picture alliance/empics/Anthony Behar

Wer beim Super Bowl mit nerdigem Angeberwissen glänzen will, der ist hier genau richtig. Wir haben die besten Fakten zusammengestellt.

Darum heißt der Super Bowl Super Bowl

Mit diesem Fakt könnt ihr auf eurer Super-Bowl-Party so richtig glänzen: Denn kaum jemand weiß, wie der Super Bowl überhaupt zu seinem Namen gekommen ist. „Schuld“ daran ist nämlich der ehemalige Besitzer der Kansas City Chiefs, Lamar Hunt.

Zwischen 1960 und 1970 gab es in den USA gleich zwei professionelle American-Football-Ligen – die American Football League (AFL) und die National Football League (NFL). Nachdem zuvor jede Liga ihr eigenes Finale ausgetragen hatte, beschlossen die Verantwortlichen ab 1967 ein gemeinsames Finale auszutragen. Das Spiel wurde damals schlicht als „AFL-NFL World Championship Game“ bezeichnet. Der Name war Hunt (übrigens einer der AFL-Gründer) allerdings zu langweilig. Eines Tages beobachtete er seine siebenjährige Tochter dabei, wie sie mit einem 98 Cent teuren Spielzeug namens „Wham-O Super Ball“ spielte und immer wieder fröhlich „Super Ball, Super Ball“ vor sich hinsagte. Hunt war davon so begeistert, dass aus „Super Ball“ schließlich der „Super Bowl“ wurde.

Die Vince-Lombardy-Trophy

Der Pokal, nachdem alle Teams Jahr für Jahr lechzen, ist benannt nach dem ehemaligen Trainer der Green Bay Packers Vince Lombardy. Er gewann mit seinem Team die ersten beiden Austragungen des Super Bowls. Der Pokal ist aus Silber, wiegt rund 3,5, Kilogramm und ist etwa 55 Zentimeter hoch und wird von dem bekannten Luxusschmuck-Hersteller „Tiffany“ hergestellt.

Weiß ist Trumpf

In 15 der letzten 18 Super Bowls hat sich jeweils das Team in weißen Trikots durchgesetzt. Zuletzt sogar zweimal in Folge. Die Philadelphia Eagles scheint dieser Fakt allerdings nicht zu interessieren. Denn obwohl sie als Heim-Team das Trikot-Wahlrecht haben, entschieden sie sich für ihre grünen Heimtrikots. Die Kansas City Chiefs treten dagegen nun in Weiß an.

Die Los Angeles Rams feierten im letzten Jahr ihren Super-Bowl-Sieg - in weißen Trikots. (Bild: picture alliance/ASSOCIATED PRESS/Mark J. Terrill)

Bruder-Premiere in diesem Jahr

In diesem Jahr kommt es im Super Bowl zu einer echten Premiere. Denn mit Travis und Jason Kelce treffen erstmals zwei Brüder aufeinander. Während Travis als einer der besten Tight Ends der Liga für die Chiefs auf Punktejagd geht, versucht Bruder Jason als Star-Center der Eagles genau das zu verhindern. Doch egal wie es ausgeht – ein Kelce darf sich am Ende auf jeden Fall Super-Bowl-Champion nennen.

Dass überhaupt zwei Brüder im Super Bowl stehen, gab es allerdings schon. Etwa 1985, als Jim und Keith Fahrenhorst gemeinsam mit den San Francisco 49ers den Titel holten.

Der „Harbaugh-Bowl“

Während es bei Spielern noch nie zu einem direkten Duell im Super Bowl kam, sieht das bei den Trainern schon anders aus. Im Jahr 2013 trafen die von John Harbaugh trainierten Baltimore Ravens auf die San Francisco 49ers – trainiert von seinem ein Jahr jüngeren Bruder Jim. Die Medien tauften das Spiel daher liebevoll den „Harbaugh Bowl“ oder auch „The Harbowl“. Der Sieg ging damals an John und seine Baltimore Ravens.

Weißes Haus statt Stadion

Speziell in den USA gibt es wohl niemanden, den der Super Bowl nicht interessiert. Klar, dass auch die US-Präsidenten da keine Ausnahme bilden. Aber: Bis heute hat sich noch kein amtierender US-Präsident das Spiel live im Stadion angeschaut. Barack Obama veranstaltete während seiner Amtszeit beispielsweise große Super-Bowl-Partys (inklusive 3D-Brillen) im Weißen Haus. Donald Trump sah die Partien dagegen lieber von einem seiner zahlreichen Privathäuser aus.

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama bei einer seiner vielen Super-Bowl-Partys im Weißen Haus. (Bild: picture alliance/ZUMAPRESS.com/Pete Souza)

Der traurige MVP

In der langen Geschichte des Super Bowls kam es bis dato nur ein einziges Mal vor, dass der beste Spieler der Partie, der „Most Valuable Player“ (MVP) nicht vom Gewinnerteam kam. Diese „Ehre“ wurde Linebacker Chuck Howley zuteil, der 1971 mit seinen Dallas Cowboys mit 13:16 gegen die Baltimore Ravens verlor.

Kein Geld für Rihanna & Co.

Die Halbzeitshow zählt Jahr für Jahr zu den Highlights der Fans, denn dort treten seit langer Zeit absolute Superstars auf. In diesem Jahr steht beispielsweise Sängerin Rihanna auf der Bühne. Was allerdings kaum jemand weiß: Die Künstler bekommen für ihren Auftritt keinen einzigen Cent! Wie die Zeitung „The New York Times“ einst berichtete, werden lediglich die Kosten für die Bands und die Entourage übernommen.

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