Heftiger Ausraster

Schiri rammt Spieler Knie zwischen die Beine

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Wednesday, 05. April 2023

Quelle: picture alliance / augenklick/Jürgen fromme /firo

Bei einer Erstliga-Partie In Mexiko ist es zu einem üblen Zwischenfall gekommen. Ausgerechnet der Schiedsrichter verlor dabei die Nerven.

Normalerweise bekommen im Fußball die Spieler Rote Karten gezeigt. In diesem Fall aus Mexiko hätte sie allerdings der Schiedsrichter zwingend sehen müssen!

Denn während einer lautstarken und wilden (aber bis dahin rein verbalen) Auseinandersetzung zwischen den Spielern und dem Unparteiischen rammte dieser einem der wild protestierenden Akteure mit voller Absicht sein Knie in den Unterleib.

Die Tätlichkeit ereignete sich Mitte der zweiten Halbzeit bei der Partie zwischen den Erstligisten CF America und Club Leon (Endstand: 2:2). Grund dafür war der aus Sicht der Gäste umstrittene Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Die Spieler beschwerten sich daraufhin lautstark bei Schiedsrichter Fernando Hernandez, der daraufhin die Nerven verlor. 

Zunächst zeigte er einem Leon-Spieler die Gelbe Karte. Daraufhin baute sich Mittelfeldspieler Lucas Romero direkt vor dem Unparteiischen auf und brüllte ihm ins Gesicht. Zu viel für Hernandez, der zum Kniestoß ansetzte. 

Opfer verteidigt Schiedsrichter

Nach Ende der wilden Partie geriet das Ergebnis freilich in den Hintergrund. Doch zur großen Überraschung aller, nahm Romero seinen Angreifer in Schutz. „Natürlich sind die Schiedsrichter auch nur Menschen, die oft Fehler machen können. Und diese Fehler führen zu dem, was passiert ist, nämlich zu vielen Missverständnissen“, so der 28-Jährige zum TV-Sender TUDN.

Weiter sagte er: „Ich verlange nichts. Er hat mir gesagt, dass es nicht beabsichtigt war. Ich will nur, dass sie uns auch respektieren, so wie wir sie auf dem Spielfeld respektieren, weil sie die Autorität sind.“

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