Schiri-Chaos beim DFB: Mehrere Bundesliga-Schiris bei Leistungstests durchgefallen!

Aytekin, Welz & Co. geht die Puste aus

Sportnews > Für Zwischendurch Veröffentlicht am Donnerstag, 11. Juli 2019

Quelle: picture alliance / Fotostand

Während sich die 18 Bundesliga-Vereine auf die neue Saison vorbereiten, müssen auch die Schiedsrichter zum Leistungscheck. Das Ergebnis ist allerdings eher peinlich …

Wie die „Bild“ berichtet, sind nämlich gleich drei Schiedsrichter beim offiziellen Leistungscheck durch den DFB durchgefallen! Deniz Aytekin, Marco Fritz und Tobias Welz sollen allesamt beim Sprinttest die vorgegebene Zeit nicht erreicht haben.

Die Prüfung ist allerdings tatsächlich kein Zuckerschlecken: Zunächst müssen 6x40 Meter gesprintet werden, maximal 6,0 Sekunden dürfen die Referees dafür pro Versuch benötigen. Anschließend folgen zehn Stadionrunden mit insgesamt 40 Intervall-Läufen. Beim zweiten Teil der Lauftests sollen zusätzlich noch zwei Assistenten durchgefallen sein, ein dritter war soll sogar so erschöpft gewesen sein, dass er sich übergeben musste.

DFB zeigt sich zunächst „zufrieden“

In einer offiziellen Mitteilung hatte der DFB zuvor berichtet, dass „bei den Unparteiischen Zufriedenheit und gute Laune“ geherrscht habe. Auf Nachfrage der „Bild“ gab DFB-Schiri-Boss Lutz Michael Fröhlich allerdings zu: „In der Tat ist bei den Prüfungen nicht alles ganz optimal verlaufen.“

Aytekin (40), Welz (42) und Fritz (41) brauchten bei der Sprintprüfung schlicht und ergreifend länger als die geforderten 6,0 Sekunden. ABER: Aytekin, der im ersten Versuch 6,07 Sekunden benötigte, verletzte sich dabei leicht und musste die restlichen Tests ausfallen lassen. Auch Welz (6,2 Sekunden) schaffte nur einen Versuch, brach danach verletzungsbedingt ab.

Insgesamt 7 Schiris müssen zur Nachprüfung

Für alle drei ist ein Einsatz zum Saisonstart damit vom Tisch. Bevor sie wieder in der Bundesliga pfeifen dürfen, müssen sie erst am 8. August eine Nachprüfung bestehen. Genauso übrigens wie die aus Verletzungsgründen gar nicht erst angetretenen Manuel Gräfe, Benjamin Brand, Sören Storks und Bibiana Steinhaus. Bis zum Bestehen der Tests bleiben alle sieben Unparteiischen gesperrt.

Und auch wenn sie ihre Nachprüfung bestehen: Traditionell müssen Bundesliga-Schiris vor ihrem ersten Saison-Einsatz im Oberhaus zunächst in der 2. Liga ran um sich fit zu machen. Vor dem dritten oder vierten Spieltag wird man das Schiri-Septett also nicht in der Bundesliga sehen.

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